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Markante Gebäude in Szene gesetzt

Der Wendenstraße geht ein Licht auf

Hameln (red/ni). Gestern Abend erstrahlten das "Lückingsche Haus" in der Wendenstraße 8 und das "Kartoffelhaus" an der Ecke Kupferschmiedenstraße 13 in einem ungewöhnlichen Licht. Das Bremer Architekturbüro Anke Deeken und Klaus von Ohlen, das auch ein Lichtkonzept für die Fußgängerzonen-Sanierung vorgelegt hat, hatte zur Beleuchtungsprobe in die Wendenstraße eingeladen.

veröffentlicht am 11.12.2007 um 12:36 Uhr
aktualisiert am 02.12.2009 um 15:47 Uhr

Wendenstraße
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Hameln (red/ni). Gestern Abend erstrahlten das "Lückingsche Haus" in der Wendenstraße 8 und das "Kartoffelhaus" an der Ecke Kupferschmiedenstraße 13 in einem ungewöhnlichen Licht. Das Bremer Architekturbüro Anke Deeken und Klaus von Ohlen, das auch ein Lichtkonzept für die Fußgängerzonen-Sanierung vorgelegt hat, hatte zur Beleuchtungsprobe in die Wendenstraße eingeladen. Denn auch in dieser Altstadtgasse soll die Straßenbeleuchtung neu konzipiert werden. Die Architekten raten zu einer indirekten Beleuchtung - weg von Straßenlaternen, hin zum Anstrahlen der Fassaden, der Erker und der Hauseingänge. Rats- und Behördenvertreter verschafften sich gestern einen ersten Eindruck von dieser Möglichkeit nächtlicher Straßenillumination. Sollte dieses Konzept bei Politik und Verwaltung ankommen, "werden wir für die Straße ein Beleuchtungskonzept erstellen", kündigt Architektin Deeken an. Sie betont, dass es bei der Fassadenbeleuchtung, insbesondere wenn es sich um Fachwerkhäuser handelt, "nicht ohne Ausprobieren geht." Den Anstoß für die Aktion gaben die Anlieger der Wendenstraße selbst. Sie hatten sich im Sommer Hilfe suchend an die Politik gewandt und auf einige Defizite in dieser Altstadtstraße aufmerksam gemacht. Vor allem die funzelige Beleuchtung durch wenige Laternen, die die abendliche Dunkelheit nur höchst unvollkommen zu erhellen vermochten, war den Geschäftsleuten ein Dorn im Auge. Die Straße werde, weil sie im Finstern liege, abgehängt von der hell erleuchteten Fußgängerzone, so ihre Beschwerde. Die Ratsfraktionen wollten sich dieser Klage nicht verschließen und beauftragten die Verwaltung mit der Lösung des Problems. Mit der Beleuchtungsprobe ist der Anfang gemacht.



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