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Buchholz und Rolfshagen wollen kooperieren / Anlage mit EU-Geldern oder als Gemeinschaftsaktion

Der Weg zum Freibad soll ausgebaut werden

Buchholz/Rolfshagen (tw). Es ist ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit zweier Nachbarn: Die Bürgermeister Hartmut Krause (WiB, Buchholz) und Thomas Priemer (SPD, Auetal) prüfen derzeit, ob sich der Feldweg zwischen Buchholz und Rolfshagen mit vereinten Kräften zu einem Fuß- und Radweg ausbauen lässt. Denn: Die etwa 2,5 Kilometer lange und noch unbefestigte Strecke ist die kürzeste Verbindung zum "Sonnental"-Freibad Rolfshagen, aber auch zu den beiden Ärzten im Ort. Der Ausbau soll bereits im Frühjahr 2009 entweder mit EU-Mitteln oder aber als Aktion der beiden Dorfgemeinschaften erfolgen.

veröffentlicht am 18.01.2008 um 00:00 Uhr

"Wir wuppen's gemeinsam": Hartmut Krause (r.) und Thomas Priemer

"Das Freibad Rolfshagen", sagen Krause und Priemer, "erfreut sich stetig zunehmender Beliebtheit - auch in Buchholz". Es hat neben einer Edelstahl-Rutsche auch ein 50-Meter-Sportbecken. Priemer zufolge kamen allein im verregneten Sommer 2007 rund 20 000 Besucher. Der "Run" auf das Bad dürfte demnächst sogar noch größer werden, wenn Buchholz seinen Bürgern den Besuch mit einem Zuschuss von 50 Prozent auf die Eintrittskarten versüßt. Problem für die Buchholzer bislang noch: Der durch die Felder zum Freibad führende Wirtschaftsweg, in großen Teilen nicht mehr als eine Fahrspur, ist als Passage alles andere als komfortabel. Und die Alternativ-Strecke über den Radweg an der Landesstraße ist nicht nur wesentlich länger, sondern mit einer Steigung von sieben Prozent für Pedaleure auch noch denkbar unattraktiv. Das wollen die beiden Bürgermeister jetzt gemeinsam ändern. "Der Beginn des Wirtschaftsweges", sagt Priemer, "liegt genau an der Schnittstelle von zwei Leader-Regionen - ,Westliches Weserbergland' und ,Schaumburger Land'". Da es sich bei dem geplanten Ausbau mithin um ein regionsübergreifendes Projekt handelt, könnten Mittel aus dem entsprechenden Leader-Topf fließen. Und das um so mehr als es dabei gleichsam um das Zusammenführen der Infrastruktur beider Orte geht. "Deswegen", sagt Priemer, "werden wir die Zuschüsse beantragen - vorausgesetzt, die Eigentumsverhältnisse sind geprüft und die Ortsparlamente (Buchholz: 26. Februar) stimmen zu." Dass das Projekt in den Dorferneuerungsplan für Rolfshagen "passt", gilt indes als sicher. Die Vorabrechnung, wie sie die Bürgermeister aufmachen: Fließen die Mittel, müsste jede der beiden Gemeinden einen Eigenanteil von - nur - 12,5 Prozent der Kosten aufbringen. Krause zufolge würden das etwa 5000 Euro sein. Für den Fall indes, dass es keine Leader-Mittel gibt, hat Krause noch ein anderes Ass im Ärmel: "Dann", sagt der Buchholzer, "könnten wir den Weg eben in Eigenarbeit ausbauen." Das heißt: Die Quere soll im Rahmen eines Kraftakts aller - willigen - Buchholzer eine wasserdurchlässige Decke erhalten, die dann geschottert und gewalzt wird; auf diese Weise hatte die Gemeinde im Juli 2005 auch den Waldweg, der am Schützenhaus mündet, saniert. Die Mithilfe der Rolfshagener ist bei dem neuerlichen Projekt allerdings gern gesehen - denn rund 99 Prozent des Feldweges liegen auf dem Gebiet der Gemeinde Auetal. Hintergrund des geplanten Wegeausbaus: Auf Antrag von WiB und CDU wird die Gemeinde Buchholz ihren Bürgern den Besuch des Freibades Rolfshagen ab Sommer bezuschussen. Besagter Zuschuss wird 50 Prozent auf Zehner-, Jahres- und Familienkarten betragen. "Die Bürger", sagt Krause, "kaufen die Karten zunächst im Freibad; danach erhalten sie die Hälfte des Preises in der Gemeindeverwaltung zurück erstattet."

Noch liegt das Freibad Rolfshagen im Dornröschenschlaf: Ab Somme
  • Noch liegt das Freibad Rolfshagen im Dornröschenschlaf: Ab Sommer 2008 bekommen Buchholzer hier einen Zuschuss von 50 Prozent auf Zehner-, Jahres- und Familienkarten.


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