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Der Wald wird gefegt

SALZHEMMENDORF. „Unsere heimischen Felder, Wälder und Wiesen dienen allen als Naherholungsgebiet. Doch nicht alle Menschen nehmen ihre Picknickreste wieder mit“, ärgert sich Peter Gummert vom Hegering.

veröffentlicht am 20.07.2018 um 14:02 Uhr

20. Juli 2018 14:02 Uhr

SALZHEMMENDORF. „Unsere heimischen Felder, Wälder und Wiesen dienen allen als Naherholungsgebiet. Doch nicht alle Menschen nehmen ihre Picknickreste wieder mit“, ärgert sich Peter Gummert vom Hegering.

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Ausgestattet mit Handschuhen, Müllsäcken und Zangen starteten Schüler und Lehrer der KGS in einer gemeinsamen Aktion mit den Jägern des Hegerings 1 Salzhemmendorf der Jägerschaft Hameln-Pyrmont auf dem Natur-Sinnespfad (Foto) rund um das Naturfreundehaus in Lauenstein. Nach einem dreistündigen Rundweg wurde die „Beute“ in großer Runde mit Kathrin Sievert von der Jägerschaft besprochen. „Man kann sich kaum vorstellen, was alles an von der Gruppe eingesammelt wurde. Von leeren Zementsäcken über Glasflaschen, Büchsen, Papier, Plastik – es fehlte fast nichts! Das war schon erschütternd“, bekannte Sievert.

Um deutlich zu machen, was es für unsere Wälder und Wildtiere bedeutet, Müll achtlos zu entsorgen, wurden die Schüler auf die „Haltbarkeit“ der gefundenen Ausbeute in der Natur detailliert hingewiesen. Der „gemeine Weißling“ (Blechdose) benötigt 500 Jahre bis zur Zersetzung, der „Kartoffelbeutler“ (Chipstüte) bis zu 80 Jahre, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Staunen bei den Schülern war entsprechend groß. gök

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