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Niedersachsenpokal-Aus nach ehrenvollem 0:5 gegen den Regionalligisten vom VfL Osnabrück

Der VfL Bückeburg mit sehr guter Vorstellung

Niedersachsenpokal (ku). Es stimmte einfach alles: Gut 1200 friedliche Fans, davon gut 300 aus Osnabrück, sorgten für einen tollen Rahmen, das Wetter spielte mit, Zweitliga-Schiedsrichter Thomas Frank und seine Assistenten lieferten eine blitzsaubere Vorstellung ab.

veröffentlicht am 04.10.2006 um 00:00 Uhr

Ferit Tarak (r.) sah nach 60 Minuten die gelb-rote Karte.

Natürlich war VfL-Coach "Pele" Wollitz nach dem Schlusspfiff hochzufrieden: "Es war ein souveräner Sieg von meiner Mannschaft gegen einen Gegner der einen guten Kampf geliefert hat. Unser gestecktes Ziel haben wir erreicht, der Weg in die DFB-Hauptrunde geht nur über den Gewinn des NFV-Pokals." Bückeburgs Coach Timo Nottebrock konnte nicht ganz so zufrieden lächeln, hatte aber keinen Grund mit der gezeigten Vorstellung seiner Mannschaft unzufrieden zu sein: "Es war eine dumme Ansetzung. Osnabrück hat am Samstag gespielt, konnte sich professionell unterstützt richtig regenerieren. Wir hatten innerhalb von 48 Stunden das zweite schwere Spiel, für uns sicher ein Höhepunkt der Saison. Und man hat dann leider meinen Jungs am Ende angemerkt, dass sie ein bisschen müde wurden. Trotzdem haben sie toll gekämpft, sich gut verkauft, sind mit einem 0:2 in die Kabine gegangen und haben inder zweiten Runde in Unterzahl das Resultat im Rahmen gehalten, sind weder eingebrochen noch abgeschossen worden!" Natürlich ließen die unter professionellen Bedingungen arbeitenden Regionalligisten nichts anbrennen, übernahmen die Regie, taten sich dabei aber recht schwer gegen die aufmerksame VfL-Abwehr. Erst in der 22. Minute das erste Tor: Bilal Azis auf Addy-Waku Menga - 1:0. Das zweite Tor in der 30. Minute. Bückeburg mit einem Freistoß von Florim Mustafa, der Ball wurde abgewehrt, Osnabrück überwand die zu weit aufgerückten Bückeburger - 2:0. In der zweiten Runde der VfL dann nach einer Ampelkarte gegen Ferit Tarak ab der 60. Minute in Unterzahl, Osnabrück traf aber nur noch drei Mal: In der 63. Minute legte Addy-Waku Menga das 3:0 nach, Thomas Cichon verwandelte in der 75. Minute einen Foulelfmeter und Christian Schiffbänker legte mit dem Schlusspfiff das 5:0 nach. Objektiv betrachtet waren die Abschlüsse der Regionalliga-Scorer nicht immer überzeugend. Allerdings zeigte sich VfL-Keeper Tim Engler gut aufgelegt, lieferte einige gute Paraden ab und war bei den Osnabrücker Toren chancenlos. Der VfL war überwiegend mit Defensivaufgaben beschäftigt, hatte aber auch gegen die Regionalligaabwehr ein paar prickelnde Szenen. Allerdings konnte Alexander Bremer, Manuel Stahlhut und Florim Mustafa die Defensivabteilung der Gäste nicht wirklich ernsthaft in Verlegenheit bringen. VfL: Engler, Könemann, Prange, Thom, Stahlhut (65. Kriehn), Aslan (80. Kramer), Deppe, Hafke (60. Bremer), Tarak, Steininger, Mustafa.

Tim Engler ist geschlagen: Der VfL Osnabrück erzielt das beruhig
  • Tim Engler ist geschlagen: Der VfL Osnabrück erzielt das beruhigende 2:0 nach einem Konter. Fotos: gra
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