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Nottebrock-Schützlinge mit Heimaufgaben gegen SV Ramlingen-Ehlershausen und Germania Leer

Der VfL Bückeburg hat sechs Ostereier fest im Visier

Niedersachsenliga (ku). Es war in den letzten Jahren nicht selten, dass der Doppelspieltag zu Ostern für viele Vereine den entscheidenden Punkt in der Saison darstellte. Für den VfL Bückeburg wird es klar die Weichenstellung, ob der Zug in die Bezirksoberliga fährt oder eine Chance auf das Erreichen der neuen Oberliga bestehen bleibt. Nur sechs Punkte können das kleine Hoffnungsfünkchen weiter glimmen lassen.

veröffentlicht am 20.03.2008 um 00:00 Uhr

Der laufstarke Niklas Fritsche (r.) soll das Bückeburger Angriff

Am Ostersamstag tritt Bückeburg gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen an, Ostermontag im zweiten Heimspiel geht es gegen Germania Leer. Nur sechs Zähler auf der Habenseite zählen für den VfL. Um die Bückeburger Fans in der Entscheidungsphase noch einmal zu motivieren, haben sich die Verantwortlichen eine nette Osterüberraschung einfallen lassen. Jeder Zuschauer, der sich zur Unterstützung der Bückeburger in irgendeiner Form, sei es durch Schal, Fahne, T-Shirt oder Ähnliches in grün-weiß kleidet, hat freien Eintritt! Nach dem bitteren 0:5 bei Arminia Hannover wird es sich am Samstag gegen den derzeitigen Tabellennachbarn des SV Ramlingen-Ehlershausen zeigen müssen, ob die Köpfe der Akteure nach der Schlappe wieder frei sind. Ohne Zweifel wird der Druck, der auf den Spielern lastet immer größer, nur so, sind die Fehler im Aufbauspiel und im Defensivverhalten zu erklären. Beim Oberligaabsteiger der letzten Runde gab es die übliche Rotation. Zwölf Akteure verließen den Verein von Trainer Kurt Becker und Co-Trainer Peter Hayduk, elf neue Leute mussten zu einem neuen Team geformt werden. Dabei ist Ramlingen von den Einzelspielern und vom Leistungsvermögen sicher stärker einzuordnen, als es der derzeitige Tabellenplatz aussagt. Im Derby gegenden Heeßeler SV platzte der Knoten, Ramlingen beendete die lange Durststrecke mit einem 2:0-Erfolg, danach wurde der Tabellenführer VfL Oldenburg mit 3:1 bezwungen, der Trend zeigt klar nach oben. Herausragender Akteur der Becker Elf ist der Youngster Patrick Hilber, der in der U20-Elf des NFV berufen wurde. Am Ostermontag kommt dann Germania Leer ins Bückeburger Jahnstadion. Auch Leer ist "neu" in der Liga, kehrte nach einjähriger Abstinenz als Aufsteiger zurück. Bislang konnten die Kicker von der Küste die eigenen Erwartungen recht ordentlich erfüllen, rangieren nach erst 17 Begegnungen mit 22 Punkten auf einem viel versprechenden, zwölften Tabellenplatz. Leer präsentierte sich in den letzten Jahren als echte Fahrstuhlelf, stieg 2002, 2004 und 2006 aus der Niedersachsenliga ab um sich als Meister im folgenden Jahr zurück zu melden. In dieser Runde wurden die Germanen aber personell entscheidend verstärkt, vor allem die Abwehr wurde sattelfester. Bassirou Syla (Preußen Münster) und Timo Klemm (Kickers Emden), bringen viel Erfahrung mit, sorgen für die nötige Ruhe. Im Offensivbereich hatte die Mannschaft um Trainer Johann Lünemann deutliche Verluste zu verbuchen, allen voran der togolesische Nationalspieler Sherif Toure. Für die Bückeburger dürfte das aber alles eine untergeordnete Rolle spielen. Kapitän Martin Prange ist sich der Schwere der anstehenden Aufgaben durchaus bewusst: "Wir sehen beide Gäste zwar in einer leichten Favoritenrolle, glauben aber nach wie vor an unsere eigenen Stärken und wollen uns das bis dato fehlende Quäntchen Glück mit großem Einsatz erkämpfen. Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, werden wir mit allen Mitteln, um den Klassenerhalt kämpfen!"



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