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Duell der Tabellennachbarn am Sonntag um 15 Uhr / Victor Burhanau gesperrt

Der TuS Jahn Lindhorst muss auf die Hagener Distanzschützen aufpassen

Basketball (rh). Mit dem Hagener SV und dem TuS Jahn Lindhorst treffen in der Oberliga zwei Tabellennachbarn aufeinander. Der Hagener SV hat sich zuletzt mit zwei Siegen (105:97über den TuS Bothfeld und 105:86 über die Braunschweiger BG) eindrucksvoll ins Blickfeld gerückt. Außerdem fügte die Mannschaft mit einem 90:76 dem Tabellenführer SG Braunschweig die bislang einzige Saisonniederlage zu. Das dürfte für Gastgeber des TuS Jahn Lindhorst am Sonntag um 15 Uhr erneut eine ganz harte Nuss werden.

veröffentlicht am 29.11.2007 um 00:00 Uhr

TuS-Center Sebastian Glänzer (r.) braucht noch mehr Unterstützun

Auch in diesem Spiel muss der TuS Lindhorst weiter auf drei ganz wichtige Stammspieler verzichten. Neben den Langzeitverletzten Heinrich Gerhardt und David Bednareck muss auch noch Victor Burhanau das zweite und letzte Spiel seiner Sperre absitzen. Keine leichte Situation für die Lindhorster also, die zumindest auf einen Einsatz von Christian Blome hoffen dürfen. Dazu wird wieder Andreas Herber aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Bei den beiden knappen Niederlagen zuletzt gegen die Braunschweiger BG und in Wolfsburg machte sich am Ende des Spiels der Kräfteverschleiß deutlich bemerkbar. Allein deshalb wäre ein Einsatz von Christian Blome als Entlastung für die beiden Center Alexander Weinert und Sebastian Glänzer von großer Bedeutung. Eine weitere Baustelle ist seit dem Ausfall von Heinrich Gerhardt der Aufbau. Hier hat der Jugendspieler Oleg Burhanau zurzeit die alleinige Verantwortung. Der Nachwuchsspieler macht seine Sache bislang sehr gut, aber gerade Burhanau war in Wolfsburg, wo er nahezu ohne Pause spielen musste, am Ende stehend K.o. Eine ganz gewichtige Rolle wird auch und gerade in diesem Spiel die Verteidigung spielen. Und das ist im Basketball nun einmal eine Kraft raubende Angelegenheit, ganz besonders dann, wenn man gegen einen Gegner wie Hagen, der in seinem letzten Spiel nicht weniger als 14 Dreier erzielen konnte, und der so bereits weit "draußen" verteidigt werden muss, spielen muss. Wichtig wird außerdem sein, dass der TuS Lindhorst im Angriff die richtige Mischung findet. Das Spiel über die Center sollte nicht wieder, so wie in Wolfsburg, vernachlässigt werden. Dort vergaßen die Lindhorster nach guter erster Halbzeit dann, als man einem Rückstand hinter her laufen musste, diese Option fast vollkommen. Nur mit Distanzwürfen ist kaum ein Spiel zu gewinnen. Der TuS braucht einen Heimsieg, damit das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz, vermieden werden kann.



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