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Absteiger TuSG Wiedensahl plant die Rückkehr aus der Kreisliga in den Bezirk

Der TSV Bückeberge freut sich auf die Duelle mit dem VfL Bückeburg

Frauenfußball (pm). Es waren zwei völlig unterschiedliche Erlebnisse, die die beiden schaumburger Bezirksligisten in der abgelaufenen Spielzeit hatten. Während der TSV Eintracht Bückeberge in der Staffel 2 nach der Vizemeisterschaft im vergangenen Jahr diesmal als souveräner Meister in die Bezirksoberliga aufstieg, musste die TuSG Wiedensahl in der Staffel 1 nach nur einem Jahr wieder den Weg in die Kreisliga antreten.

veröffentlicht am 23.06.2008 um 00:00 Uhr

Maxine Morast (l.) gehört zu der jungen Garde im TSV-Team, die i

Seitdem der Kreis Schaumburg eine eigene Kreisliga betreibt, hat es damit noch kein Aufsteiger länger als eine Spielzeit im Bezirk ausgehalten. Dabei war dem Triplesieger des vergangenen Jahres aus Wiedensahl durchaus mehr zuzutrauen. Doch schon zu Beginn der Saison setzte bei der TuSG massives Verletzungspech ein. Fehlender Souveränität und einer meist wackelige Abwehr war es geschuldet, dass den Wiedensahlerinnen erst im letzten Spiel vor der Winterpause der erste Sieg (4:1 gegen den TSV Martfeld) gelang. Es sollte aber auch der einzige Dreier bleiben. Außer zwei Unentschieden in der verbesserten Schlussphase der Saisongingen alle weiteren Partien verloren. "Wir sind froh, dass wir noch zeigen können, was möglich gewesen wäre", sagte Trainer Kay Busche kurz vor Saisonende. Das abgeschlagene Schlusslicht konzentriert sich nun in der Kreisliga auf den Wiederaufstieg, um dann im kommenden Jahr auf Bezirksebene vielleicht Derbys mit dem Bezirksliga-Aufsteiger SG Lauenhagen/Pollhagen-Nordsehl/Liekwegen spielen zu können. Der schaumburger Doublesieger 2008 versucht in der neuen Saison als Nachfolger der TuSG sich für ein zweites Jahr in der Bezirksliga zu empfehlen. Dem TSV Eintracht Bückeberge stehen hingegen bereits in der neuen Spielzeit garantiert lokale Derbys bevor: Nachdem die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksoberliga bereits vier Spieltage vor Schluss feststanden, freuen sich die Wendthägerinnen nun auf zwei Partien gegen den VfL Bückeburg. In der Punkterunde lagen zwischen dem 5:1-Auftaktsieg gegen den späteren Vizemeister Heeßeler SV und dem 3:1-Sieg gegen denselben Gegner am 22. und letzten Spieltag nur eine Niederlage (2:3 gegen die TSG Ahlten II) sowie zwei Unentschieden. In einem aus terminlichen Gründen nach dem eigentlichen Saisonschluss angesetzten Nachholspiel leistete sich der Spitzenreiter im Anschluss an die offizielle Meisterehrung mit dem 3:3 in Hastenbeck ein weiteres Remis. Das i-Tüpfelchen auf eine grandiose Saison blieb dem Eintracht-Team nach dem unglücklichen 0:1 im Halbfinale des Bezirkspokals gegen den TuS Drakenburg verwehrt. "Trotzdem können wir nur stolz sein auf eine Mannschaft, die absolut konzentriert gewesen ist, und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen hat", sagt Trainer Uwe Kranz. "Dank des guten Unterbaus mit insgesamt drei Mannschaften konnten wir bei Ausfällen stets auf gleichwertige Spielerinnen zurückgreifen. Das war ein großer Vorteil", sagte der Coach. Bereits zur Winterpause lag der TSV punktgleich mit dem TuS Schwüblingsen an der Spitze, wobei die Eintracht stets bis zu drei Spiele mehr auszutragen hatte. Mit Abarbeitung dieser Liste vergrößerte sich dann der Vorsprung, auch weil sich die Verfolger Woche für Woche gegenseitig die Punkte stahlen. "Wir sind gut aufgestellt für die neue Saison", sagte Kranz. "Wir müssen allerdings in Sachen Zweikampfstärke und Torabschluss noch einiges verbessern, schließlich wollen wir doch länger als ein Jahr im Oberhaus des Bezirks bleiben. Jetzt werden wir aber erst noch einige Zeit den Erfolg genießen."



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