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Segel-Surf-Gemeinschaft: Der Wettkampfbetrieb ruht seit Jahren

Der Trend geht zum Fun-Sport

Hameln (rhs). Auch bei der Segel-Surf-Gemeinschaft Hameln (SGH), die in Glanzzeiten fast 300 Wassersportler zählte, hält der Mitgliederschwund an. Nur noch 78 Segler und Surfer halten dem 28 Jahre alten Verein die Treue, werden dafür aber mit einem tollen Wasserrevier am gepachteten Kiesteich in Fischbeck belohnt.

veröffentlicht am 25.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 20:41 Uhr

SGH-Vorsitzender Peter Blachnik (2.v.l.) zusammen mit der geehrt

Vorsitzender Peter Blachnik konnte bei der Hauptversammlung im TC-Heim dennoch eine positive Jahresbilanz ziehen. Zwar ruhe der Wettkampfbetrieb schon seit Jahren, aber dafür habe der Fun-Sport mit all seinen Schattierungen im Verein an Gewicht gewonnen. Genannt wurden dabei Beachvolleyball auf dem Platz am Teich, Draisinenfahrten, Wesersegelfahrt, Radtouren, Ferienpassaktion für Kinder, Wanderungen sowie Grill- und Vereinsfeste unter freiem Himmel. Am 10. Mai beginnt die neue Saison, wobei der Verein all seine Boote, die zur Zeit noch in der Scheune in Wehrbergen überwintern, zu Wasser lassen wird und dabei auf eine rege Frequentierung hofft.

Dank zahlreicher Arbeitsdienste präsentierten sich der See sowie die Liegewiese stets in einem gepflegten Zustand. Durch die Verlegung der Zufahrt hat sei der Aufenthalt durch ungebetene Gäste auf dem Vereinsgelände stark zurückgegangen, sodass mehr Ruhe eingekehrt ist. „Wir genießen das und hoffen, dass das so bleibt“, so Surfwart Bernhard Menzel.

Aufgrund der geringeren Mitgliederzahl hat der Verein laut Kassenwart Christian Mork kaum mehr Spielraum für Investitionen, weil die festen Kosten die Einnahmen im letzten Jahr um mehr als 200 Euro überstiegen hätten. „Allerdings hatten wir erhebliche Ausgaben für Baggerarbeiten zur Planierung des Geländes und der Parkplätze. Diese fallen in diesem Jahr nicht mehr an, sodass der Haushalt ausgeglichen sein wird“, so der Schatzmeister. Daher sei die SGH auch auf der Suche im Raum Wehrbergen/Fischbeck nach einer neuen kostengünstigen Halle zur Unterstellung seiner Boote und Surfbretter.

Bei den Wahlen wurde Maximilian Mork zum neuen Jugendwart gekürt. Und als neuer Materialwart stellt sich Utz Klingner zur Verfügung, der dieses Amt von Bernhard Menzel übernimmt. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Susanne Dumke mit einer Urkunde überrascht.



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