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Serien-Tipp

„Der Tatortreiniger“: Schotty putzt sich durchs Leben

Seine Arbeit fängt dort an, wo sich andere vor Entsetzen übergeben. Er ist von der Spube (Spurenbeseitigung) und arbeitet ganz eng mit der Polizei zusammen. Tatortreiniger Heiko Schotte – oder einfach Schotty – hat schon so einiges gesehen und erlebt - und seit nunmehr fast sieben Jahren dürfen die Zuschauer sich an seinen Geschichten erfreuen.

veröffentlicht am 06.05.2018 um 12:00 Uhr

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Nicole Trodler

Autor

Nicole Trodler Onlineredakteurin zur Autorenseite

Eigentlich sollte man meinen, dass Tatortreiniger ein eher einsamer Beruf ist. Immerhin beginnt der Einsatz erst, wenn das Opfer tot ist, Polizei und Spurensicherung abgerückt sind. Bei Schotty ist das Gegenteil der Fall, an jedem seiner Arbeitsorte wartet eine besondere Begegnung auf ihn. Dabei kommt es zu mitunter irrwitzigen Situationen, aber auch ruhige Momente finden ihren Platz.

Dass es die Serie bis jetzt auf stattliche 27 Folgen gebracht hat, ist ein kleines Wunder. Die Erstausstrahlung der vierteiligen Staffel 1 erfolgte nämlich – und das ist kein Witz! – vom 23. bis zum 27. Dezember 2011 mitten in der Nacht und wurde vermutlich nur von jenen Menschen gesehen, die im Weihnachtsdelirium vor laufendem Fernseher auf dem Sofa eingeschlafen sind. Glücklicherweise ist dieser Missstand aber nicht unbemerkt geblieben und eine kleine, aber hartnäckige Gruppe Fans bemühte sich darum, den Tatortreiniger auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

  • Alle bisher erschienenen sechs Staffeln können Prime-Kunden bei Amazon kostenlos streamen. Die siebte Staffel wird gerade gedreht und soll noch in diesem Jahr im NDR-Fernsehen ausgestrahlt werden.


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