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Gökhan Öz weiter verletzt / Fragezeichen hinter Spielertrainer Torsten Menzer

Der SV Nienstädt tritt moralisch gestärkt gegen den TSV Pattensen an

Bezirksliga (jö). Springes Trainer Ronald Kruse war nach dem Spiel gegen Nienstädt so sauer, dass er in der Woche ein Straftraining ansetzte. Der Mitfavorit musste bis zur allerletzten Sekunde um den Siegtreffer kämpfen. Als er schließlich fiel, beendete der Schiedsrichter die Nachspielzeit. "Warum überhaupt verlängert wurde, und dann auch noch um vier Minuten, war uns völlig schleierhaft", berichtet Nienstädts Spielertrainer Torsten Menzer.

veröffentlicht am 28.09.2007 um 00:00 Uhr

Süleyman Kahraman (l.) zieht die Fäden im Mittelfeld des SV Nien

Der Absteiger stand nach seiner tapferen Gegenwehr mit leeren Händen da, ging zwar moralisch gestärkt aus dem Spiel, hätte aber auch gerne einen Punkt mitgenommen. Trotzdem gab es einige positive Aspekte. Torsten Menzer lobte die Leistung von Markus Reh und Jan Stepanek im Mittelfeld. Auch Sören Peters machte in der Abwehr erneut ein starkes Spiel. Der SV Nienstädt hat am Sonnabend gegen des TSV Pattensen eine ähnlich gelagerte Aufgabe wie gegen Springe. Allerdings wird die Mannschaft von Trainer Rüdiger Beilhardt spielerisch noch stärker eingestuft. Pattensen fegte zuletzt den SV Degersen mit 5:1 weg und gilt gemeinsam mit Halvestorf als einer der übermächtigen Meisterschaftsanwärter. Torsten Menzer schaute sich den Tabellenzweiten bei seinem ungefährdeten Sieg in Stadthagen an und meint: "Es wird zunächst darauf ankommen, dass wir das Spiel des Gegners unterbinden. Vielleicht gelingt uns wie in Springe der eine oder andere Vorstoß. Letzte Woche haben wir in der ersten Halbzeit sogar einige Konterchancen vertändelt." Nienstädt wird auf dieselbe Mannschaft wie in Springe zurückgreifen können. Es fehlt weiterhin der verletzte Gökhan Öz. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torsten Menzer, der angesichts der permanenten Personalnöte in dieser Saison wohl ständig mitspielen muss. "Wir werden auf jeden Fall drei Mann auf der Bank haben", kündigt Torsten Menzer an.



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