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Pkw-Assistenten jetzt auch in den MB-Sprintermodellen verfügbar

Der Star seiner Klasse

veröffentlicht am 15.06.2013 um 00:00 Uhr

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Er ist der Star seiner Klasse, er zeigt, wo es lang geht: der Mercedes Sprinter. Seit 1995 der Erste vom Band lief, gibt er den Takt in Sachen Technik, Komfort, Sicherheit und Vielseitigkeit an. Das dürfte sich auch in Zukunft nicht ändern. Zwar präsentiert sich die neue Generation der Transporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3,5 Tonnen äußerlich nur mit einem eher dezenten Facelifting, doch auch sie setzt Maßstäbe. Zum Einen mit Motoren, die die Abgasstufe Euro VI erfüllen, und zum Anderen mit neuen Sicherheitssystemen.

„Unser Neuer ist der beste Sprinter aller Zeiten“, ist Heinz Gottwick, Kommunikationschef von Daimler-Nutzfahrzeugen, überzeugt. „Denn er bietet mehr Sicherheit und ist umweltfreundlicher als seine Vorgänger.“ Und wirklich: Obwohl durch die erforderlichen zusätzlichen Bauteile für die Abgasreinigung schwerer geworden, sank der Durchschnittsverbrauch beim Sprinter ganz erheblich. So gibt sich der Sprinter mit dem 95-PS-Vierzylinder-Diesel mit einem Liter weniger, mit nunmehr 6,3 Litern, zufrieden. Ebenso glänzen die stärkeren Vier- und Sechszylinder-Dieselmotoren (bis 190 PS) und der 156 PS leistende 1,8-Liter-Vierzylinderbenziner mit günstigeren Verbrauchswerten. Und auch, was die Sicherheit angeht, übertreibt Gottwick nicht: So feiert im neuen Sprinter der Seitenwind-Assistent seine Weltpremiere. Als Ergänzung des Stabilitätsprogramms (ESP) bremst er über Sensoren gesteuert bei starkem Seitenwind einzelne Räder ab, um den Transporter in der Spur zu halten – eine wahrlich sinnvolle Neuerung, ähnlich wie die ebenso erstmals eingesetzten Abstandswarner mit Notbremsfunktion, Totwinkel-, Spurhalte- und Fernlichtassistenten.

Im Gegensatz zu den technischen Verbesserungen fallen die optischen Änderungen kaum ins Gewicht. Die nun steiler aufsteigende Frontpartie wird von dem neu gestalteten Kühlergrill und den modifizierten Scheinwerfern geprägt und zeigt seine Verwandtschaft zum kleineren Bruder Citan.

Bei alledem bleibt nur ein Manko: Ob als Kastenwagen, Kombi oder Pritschenwagen, der neue Transporter mit dem Stern, der im September ausgeliefert wird, dürfte etwas teurer als seine Vorgänger werden – ein Tribut an die neue aufwendige Euro VI-Technik. Wie hoch die Preiserhöhung ausfallen wird, vermochte niemand bei der ersten Präsentation des Sprinters zu sagen.

Von Henner-E. Kerl



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