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Obernkirchen fehlt gegen Emmerthal II ein Sieg / Exten-Rinteln in Großenheidorn

Der Sekt ist kalt gestellt und die Feier geplant: MTVO II vor der Meisterschaft

Handball (hga/hoh). Mit einem Sieg im letzten Heimspielüber die Zweitvertretung der TSG Emmerthal wollen die Handballer der Reserve des MTV Obernkirchen frühzeitig die Meisterschaft in der WSL-Oberliga unter Dach und Fach bringen.

veröffentlicht am 29.04.2006 um 00:00 Uhr

Der wurfgewaltige Oliver Kroh leidet an einer Bänderdehnung und

Obernkirchen II - Emmerthal II. "Der Sekt ist kaltgestellt! Die Meisterschaftsfeier ist fest eingeplant", freut sich Erfolgstrainer Herbert Rachow auf ein rauschendes Fest. Doch gegen die junge, abstiegsbedrohte TSG-Truppe ist Vorsicht geboten! Die Gäste kämpfen noch um den Klassenerhalt und benötigen jeden Punkt. Das Hauptaugenmerk gilt den wurfstarken Angreifern Simon Waßmann, Björn Kutschera und Nils Harken. "Da sollte nichts mehr schief gehen! Wir werden konzentriert zur Sache gehen. Meine Mannschaft weiß worum es geht und ist vorbereitet", ist Rachow zuversichtlich. Bis auf Oliver Kroh und Detlef Scheibe werden die MTV-Cracks in Bestbesetzung auflaufen. Anwurf: Sonntag, 15 Uhr. Großenheidorn II - Exten-Rinteln. Für die Handballer der HSG Exten-Rinteln rückt das rettende Ufer nach der bitteren Heimpleite gegen den direkten Konkurrenten DJK BW Hildesheim in weite Ferne. Nun steht die richtungsweisende Auswärtspartie im Kampf um den Klassenerhalt gegen die Oberliga-Reserve des MTV Großenheidorn an. "Wenn wir unsere theoretische Chance wahren wollen, müssen wir noch vier Punkte holen. Doch wir werden noch einmal Vollgas geben", verspricht HSG-Linksaußen Christian Winter. Alle sind gefordert und haben den Ernst der Lage erkannt. Die Hoffnungen ruhen auf Benjamin Timm. Der HSG-Keeper befindet sich zurzeit in Top-Form. Zudem müssen die Weserstädter den brandgefährlichen MTV-Torjäger Dirk Porwitt und Tobias Birth in den Griff bekommen. Ansonsten ist für die Hausherren die Saison als Tabellenvierter gelaufen. Anwurf: Samstag, 17 Uhr. Alfeld II - Schaumburg Nord II. In der WSL-Oberliga steht der HSG Schaumburg Nord II vor dem Auswärtsspiel beim SV Alfeld II das Wasser bis zum Hals. Durch die 21:22-Heimniederlage gegen den SVE Bad Salzdetfurth ist die HSG-Reserve auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutscht. Es ist ein Abstiegsplatz, den die Mannschaft aus eigener Kraft nicht mehr verlassen kann. Um den Abstieg zu verhindern, ist die Mannschaft jetzt nicht nur auf eigene Siege, sondern auch auf die Schützenhilfe anderer angewiesen. Beim Tabellensechsten SV Alfeld II gibt es nur eine Taktik und die heißt: "Gewinnen um jeden Preis". Das gleichzeitig der mit der HSG punktgleiche Tabellenelfte TSG Emmerthal II beim Spitzenreiter MTV Obernkirchen II glatter Außenseiter ist, muss einfach zusätzliche Kräfte freimachen. Die HSG könnte also nach einem Auswärtssieg den Abstiegsrang gleich wieder verlassen und am letzten Spieltag in eigener Halle die Klasse sichern. Anwurf: Sonnabend, 17 Uhr.

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