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Grundschüler machen sich begeistert an die Gartenarbeit / Gesucht: Pflanzenspender

Der Schulgarten ist jetzt richtig winterfest

Rehren (kdt). Gleich hinter "Klein-Auetal", dem schmucken Kinderdorf hinter der Grundschule, befindet sich der Schulgarten, dem in diesem Jahr von den Schülerinnen und Schülern der Klasse 4c zu neuer Blüte verholfen wurde, nachdem er einige Zeit ein "Mauerblümchendasein" erlebte.

veröffentlicht am 21.09.2006 um 00:00 Uhr

Mit Hacke, Schere und Schaufel rücken die Kinder dem Garten zu L

Bereits im Frühjahr hatten die Kinder mit ihrer Lehrerin Katrin Ebert aus Samen Sonnenblumen, Radieschen, Kresse und Schnittlauch gezogen, um sie dann in dem kleinen Garten auszupflanzen. In der kleinen Anlage mit Teich findet man natürlich viele andere Kräuter, wie Pfefferminze oder Zitronenmelisse, aus denen in der Schulküche schmackhafte Tees zubereitet werden. Nach den Sommerferien wurde es wieder Zeit, den Garten herbst- und winterfest zu machen und gründlich aufzuräumen. Ausgerüstet mit Spaten, Harken und Scheren gingen die Schüler den Beikräutern zu Leibe, stutzen die verblühten Pflanzen und säuberten den Teich. Zu guter letzt setzten sie winterharte Heide in den aufgelockerten Boden, um der Anlage ein ansehnliches Aussehen zu geben. Katrin Ebert ist überrascht, mit welcher Begeisterung die Kinder "freiwillig" die Gartenarbeit leisten, nachdem sie im Rahmen des Sachkundeunterrichts im Frühjahr die Betreuung des Schulgartens übernommen hat. Damit das so bleibt, wäre es toll, wenn einige Gartenbesitzer sich von überzähligen Pflanzen trennen könnten oder Gartengeräte wie Hacken, Rosenscheren und kleine Schaufeln der Schule und den Kindern zur Verfügung stellen könnten, um ihnen die Gartenarbeit zu erleichtern. Was sie nicht benötigen, sind Obst- oderGemüsepflanzen, obwohl es natürlich verlockend wäre, die Früchte der Arbeit auch ernten zu können. Doch aus Rücksicht auf die Erstklässler, die eventuell unreifes Obst oder Gemüse verköstigen, muss darauf verzichtet werden.

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