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Nun will der SV Nienstädt auch gegen Preußen Hameln die Punkte einfahren

Der Saisonstart in die Bezirksoberliga ist dem Aufsteiger voll geglückt

Bezirksoberliga (jö). Beim SV Nienstädt 09 schwingt derzeit ein gewisses Maß an Euphorie mit. Der Start in die Saison kann mit dem Sieg über Grasdorf und dem Unentschieden in Nienburg als restlos geglückt gewertet werden. "Unser Ziel ist es immer noch, in der Bezirksoberliga anzukommen und gerade in der erste Phase so viele Punkte wie möglich zu sammeln", sagt Spielertrainer Torben Brandt. "Jeder Erfolg macht uns sicherer."

veröffentlicht am 25.08.2006 um 00:00 Uhr

Spielertrainer Torben Brandt (r.) hat gegen Hameln den komplette

Nienstädt hat am Samstag mit der Spielvereinigung Preußen Hameln 07 erneut einen Traditionsverein als Gegner. Die Zeiten, in denen in der Rattenfängerstadt auf finanziell großem Fuß gelebt wurde und in denen riesige Schuldenberge aufgetürmt wurden, sind allerdings längst vorbei. In Hameln backt man mittlerweile kleine Brötchen. Die Rückkehr in die Landesliga vor einem Jahr schaffte man überwiegend mit eigenen Spielern. Weil man im Sommer keine spektakulären Neuverpflichtungen tätigte und Preußen Hameln in der letzten Saison auf dem elften Platz landete, will man in diesem Jahr zunächst einmal den Klassenerhalt sichern. Der Saisonstart war durchwachsen. Im ersten Spiel kam man beim starken TSV Stelingen mit 2:8 schwer unter die Räder. Letzte Woche gewann das Team aus der Rattenfängerstadt im eigenen Weserberglandstadion mit 2:1 gegen den TuS Syke. Torben Brandt freut sichüber die gute Ausgangslage seiner Aufstiegsmannschaft: "Es wäre schlecht, wenn wir die ersten beiden Spiele verloren hätten und nun gesagt würde: Die müssen gegen Hameln gewinnen! Wir stehen nicht unter Druck, können locker bleiben." Nienstädt hätte am letzten Sonntag sogar gewinnen können. Dusko Rogovic hatte kurz vor Schluss den Siegtreffer und die Sensation auf dem Fuß. Sein ehemaliger Stadthäger Mannschaftskamerad Ronny Riewoldt hielt bravourös. "Unsere Taktik in Nienburg ging voll auf", freute sich Torben Brandt. Wichtig war auch, dass Nienstädt dem Druck der Platzherren in der zweiten Halbzeit standhielt. Die fast 400 Zuschauer auf der Sportanlage Mußriede waren von der Leistung der weitgehend unbekannten SVN überrascht. Torben Brandt hat derzeit keinerlei personelle Probleme. Ihm steht gegen Preußen Hameln der nahezu komplette Kader zur Verfügung. "Konkurrenz belebt das Geschäft", hat Torben Brandt festgestellt, "unser Training ist derzeit sehr intensiv."

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