weather-image
13°

Seminar des Bezirksverbandes der Kleingärtner Hameln mit Rosenfreund Hartmut Brinkmann

Der Rückschnitt bringt den Rosen Kraft

Hameln. Der vom Bezirksverband Hameln der Kleingärtner und seinen Gartenfreunden mit Spannung erwartete Rosenfreund Hartmut Brinkmann und seine Begleiter Karsten Ludwig, Annemarie Quante und Martha Benthin waren aus Hannover gekommen, um den Garten- und Rosenfreunden in Theorie und Praxis zu zeigen: „Wann und wie schneide ich Rosen richtig?“ Hartmut Brinkmann und seine Begleiter gehören dem „Freundeskreis Hannover der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde e. V“, kurz GRF, an. Das Seminar fand im Kleingartenverein „Am Königsstuhl“ statt.

veröffentlicht am 28.04.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 15:59 Uhr

270_008_7860093_wvh_2804_v_li_n_re_Die_Rosenfreunde_Hart.jpg

Schon im vergangenen Jahr war Hartmut Brinkmann der Anfrage von Manfred Kowalski und der Einladung des BVH gefolgt und hat einen wunderbaren Vortrag über Rosen gehalten. Durch die vielfältigen Fragen der über 60 Teilnehmer kam die Idee zum jetzigen Seminar. Nach der herzlichen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden des KGV, Andreas Berger, und den Bezirksfachberaterinnen Brunhild Kühl und Renate Eccles ging es los.

Als Erstes gab es eine theoretische Einführung. Es gibt insgesamt vier verschiedene Schnitte, den Erhaltungsschnitt, den Formschnitt, den Gesundheitsschnitt und den Verjüngungsschnitt. Es kommt vor, dass man eine Rose ebenerdig abschneiden muss. Beim absteigenden Rosentriebbohrer-Befall zum Beispiel. Den Verjüngungsschnitt macht man bei sehr alten, nur spärlich blühenden Rosen. Der Gesundheitsschnitt erfolgt im Frühjahr.

Für den praktischen Teil des Seminars wurden vier Gruppen gebildet. Jeder der aus Hannover angereisten Rosenfreunde übernahm eine Gruppe. Während der praktischen Übungen kamen natürlich auch immer wieder Fragen auf, wie zum Beispiel: „Wie dicht pflanze ich Rosen?“ Rosen brauchen Platz, schon darum sollte man sie regelmäßig schneiden, da sie sonst ineinanderwachsen. Stehen sie zu dicht, kann das Wasser (Regen) nicht ablaufen und der Pilzbefall, der auf den Blättern überwintert, wird nicht lange auf sich warten lassen.

Eine Gruppe nahm sich die in der Anlage verteilten Kletterrosen vor. Als der Rosenfreund Karsten Ludwig anfing, die Triebe rigoros aus- und runterzuschneiden, wurde manch einem ziemlich mulmig. Doch Ludwig erklärte, bei diesen dicht gewachsenen, nicht mehr ganz jungen Kletterrosen müsse das sein, „damit die Pflanze wieder neu und kräftig hochwachsen kann“. Wir machen also einen Verjüngungsschnitt. Somit trauten sich auch die Gfde an die Kletterrosen. Rosenfreundin Martha Benthin zog mit ihrer Gruppe in Richtung Brunhild Kühls Garten. Sie hatte 30 ungeschnittene Rosen der verschiedensten Art im Angebot. Martha Benthin und ihre Gruppe machten sich ans Werk. In diesen Rosen hatte sich häufig der Rosentriebbohrer breitgemacht. Somit musste auch hier radikal zurückgeschnitten werden. Am Ende klagte Brunhild Kühl, sie müsse ihre Rosen jetzt regelrecht suchen, soweit wurden sie runtergekürzt und ausgeschnitten. Rosenfreundin Annemarie Quante nahm sich mit ihrer Gruppe die Vereinsfreifläche vor. Dort stehen viele Buschrosen, die ebenfalls den Rosentriebbohrer als Bewohner hatten. Also wurde auch hier teilweise ein starker Radikalschnitt vorgenommen. Am 29. Juni wird Hartmut Brinkmann wiederkommen und sich vom Erfolg der „Aktion Rosenschnitt“ persönlich überzeugen. Der Vorsitzende des KGV Am Königsstuhl, Andreas Berger, dankte den Rosenfreunden.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt