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Grundschule Kleinenbremen sammelt rund 3500 Euro / Bürgermeister will helfen

Der reine Spendenregen fürs Pausendach

Kleinenbremen (ly). Im Bemühen um ein neues Pausendach für die Grundschule, hat Portas Bürgermeister Stephan Böhme den Kleinenbremern Unterstützung zugesichert. "Ich werde mit dem Kämmerer sprechen und sehen, was im Rahmen unseres Nothaushaltsrechts drin ist", sagte Böhme, der das Projekt "positiv begleiten" will, als Ehrengast eines Schulfestes zum 20-jährigen Bestehen des Fördervereins. "Wir nehmen das Regendach mit auf unsere Agenda." Wie hoch eine finanzielle Hilfe ausfallen könnte, ließ der Verwaltungschef zunächst offen.

veröffentlicht am 27.05.2006 um 00:00 Uhr

Premiere: Zum ersten Mal vor Publikum stimmt der frühere Kleinen

Zuvor hatten die Kinder dem Bürgermeister, der von 1978 bis 1982 selbst Grundschullehrer in Kleinenbremen war, als Geschenk einen Schirm überreicht, passend zum Motto der Veranstaltung: "Lasst uns nicht im Regen stehen". Das alte Dach, seinerzeit "als gut gemeinte Initiative ohne Genehmigung in Holzbauweise im Innenhof errichtet" (Böhme), war 2003 nach 20 Jahren abgerissen worden. Es entsprach nicht den Brandschutzvorschriften. Im schlimmsten Fall hätte bei einem Feuer die ganze Schule in Flammen aufgehen können. Bereits im Vorfeld der Jubiläumsfeier waren rund 2000 Euro an Spenden für ein neues Dach zusammengekommen. Beim Schulfest stieg die Summe nach Angaben von Karl-Heinz Rinne, Vorsitzender der Fördervereins, noch einmal um ungefähr 1500 Euro. Das ist freilich nur ein Bruchteil dessen, was die Kleinenbremer brauchen. Schulleiterin Ute Gösch rechnet mit etwa 20 000 Euro für Material und Aufbau. "Ein Förderverein soll fördern und fordern", ermunterte Pfarrer Ekkehard Karottki die "liebe Regendach-Gemeinde". Vom schlechten Wetter ließen sich die Kinder anschließend nicht den Tag verderben. Begeistert machten sie etwa beim Improvisationstheater der Kleinenbremer Gruppe "Verschwägert" mit. Für die Kleinen gab es außerdem diverse Spiele und einen Luftballonwettbewerb, für die Großen eine Cafeteria. Überdies stand eine Premiere auf dem Programm: In einer Uraufführung war das "Regenlied" zu hören, einstudiert von Schülern und Lehrern, darunter an der Orgel Ex-Rektor Ernst Otto Tofaute. Und natürlich begann es prompt zu regnen.

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