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Einsatzberichte müssen akkurat ausgefüllt werden, um die Abrechnung zu erleichtern

Der neue Schwimmsaugkorb löst das Algenproblem

Lüntorf. Neben einem Brandeinsatz in Kirchohsen sowie einem Hilfeleistungseinsatz auf der Bundesstraße 83 sammelten die Mitglieder der Feuerwehr aus Lüntorf wichtige Erfahrungen bei einer Übung. Ausführlich ging Ortsbrandmeister Stefan Arneke darauf ein. Geprobt worden war die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer. Allerdings verstopfte der Saugkorb innerhalb von zehn Minuten durch Algen. Bei einem Ortstermin mit Vertretern der Gemeinde Emmerthal sowie Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Brockmann wurde die Situation am „Roten“-Teich erkundet und die Ortswehr erhielt einen neuartigen Schwimmsaugkorb. Bei verschiedenen Übungen wurde seine Funktion nun bereits erprobt und gelobt. „Der Schwimmsaugkorb funktioniert“, fasste Arneke zusammen.

veröffentlicht am 16.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:47 Uhr

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Der Ortswehr gehören derzeit 27 Aktive in der Einsatzabteilung, acht Mitglieder der Altersabteilung und 55 Förderer an. Atemschutzwart Ulrich Voges berichtete, dass sechs Atemschutzgeräteträger einsatzfähig sind. Sicherheitsbeauftragte Wiebke Sander erinnerte an die Schulung zur Absicherung von Einsatzstellen und erwähnte, dass neue Warnwesten nötig seien. Als Gerätewart vermeldete Stefan Arneke, dass das Fahrzeug ohne Mängel die Hauptuntersuchung bestanden habe. Schriftführer Felix Kratsch und Gerätewart Dieter Saake erhielten einstimmig das Votum der Versammlung.

In ihrer kurzen Ansprache dankte Ortsbürgermeisterin Rita Bode den Freiwilligen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Ordnung, Liegenschaften, Brandschutz und Bauen, Rolf Keller, fragte die Förderer direkt, ob auch sie am Grundlehrgang teilnehmen können. Genehmigt seien die geplanten Bauarbeiten an der alten Schule. Der Vorsitzende teilte mit, dass die Beschaffung eines Fahrzeugs mit neuem Aufbau auf gebrauchtem Fahrgestell, wie es nach Lüntorf auch Frenke erhalten hat, ein gutes Pilotprojekt gewesen sei. Andere Kommunen hätten sich bereits dafür interessiert. Keller rief die Ortsbrandmeister und deren Stellvertreter auf, sich beim Feuerwehrbedarfsplan einzubringen, auch um die Politiker zu unterstützen. Der Bestand der Ortsfeuerwehren könne durch die Übernahme spezieller Aufgaben gesichert werden. Keller kündigte an, die Beschaffung von Fahrzeugen werde bis zur Fertigstellung des Feuerwehrbedarfsplanes verschoben.

Gemeindebrandmeister Karl- Heinz Brockmann erläuterte die Mittgliederentwicklung in der Gemeindefeuerwehr. Danach sind derzeit 473 Freiwillige in den Einsatzabteilungen. Auch die Zahl der Kinder in den Kinderfeuerwehren sank leicht auf 23. Brockmann führte das auf andere Interessen der Kinder zurück und appellierte, vermehrt Mitglieder zu werben. Lediglich in den Jugendfeuerwehren sei die Zahl der Teilnehmer auf 85 gestiegen. Die Truppmann-Ausbildungen konnten mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen werden. Laut Brockmann werden jährlich Mittel für eine Tragkraftspritze in den Haushalt eingestellt, da die Ersatzteilversorgung schwieriger werde. Den Atemschutzgeräteträgern gab er mit auf den Weg, die Handfunkgeräte beim Innenangriff vor der Hitze zu schützen. Zudem können Feuerwehrmitglieder ihre defekten Funkmeldeempfänger oder auch Funkgeräte bei der Gemeindeverwaltung abgeben. Es sei wichtig, dass die Einsatzberichte akkurat ausgefüllt werden. Brockmann zeichnete Stephan Ahrens für 25 Jahre in der Feuerwehr aus. Zum Oberlöschmeister wurde Stefan Arneke befördert und Uwe Bosselmann zum Löschmeister.



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