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Trio der Stadtverwaltung ist nicht zu stoppen / "Les Filous" qualifizieren sich für die Kreismeisterschaft

Der neue Boule-Stadtmeister heißt "Jaune Blanc"

Obernkirchen (sig). Der 13. Punkt war geschafft, der Gegner hatte keine Kugel mehr zum Anlegen - da riss das Team von "Jaune Blanc" die Arme hoch. Die Bergstadt hat seit Sonntagabend einen neuen Boulemeister. Wieder einmal gelang dem "Amtsinhaber" keine Wiederholung des Vorjahreserfolges. Die dritte Mannschaft des SVO blieb schon in der Vorrunde auf der Strecke.

veröffentlicht am 17.07.2006 um 00:00 Uhr

Zum ersten Mal Titelträger der Bergstadt - dieser Erfolg macht R

Die Finalspiele auf der Bahn im La-Flèche-Park waren gestern Nachmittag heiß umkämpft. Nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad - auch die Leistungsdichte ließ die Akteure mächtig ins Schwitzen kommen. Unter den acht Teams, die sich in den Begegnungen der Vor- und Zwischenrunde durchgesetzt hatten, gab es keinen leichten Gegner mehr. Am knappsten war der Spielausgang beim 13:12-Sieg von "Jaune-Blanc"über die erste Mannschaft des SV Obernkirchen. Der SVO hatte noch kurz vor Schluss mit 12:11 vorn gelegen. Im allerletzten Augenblick drehte der neue Titelträger den Spieß noch um. Etwas konsterniert erklärten danach Stefan und Christian Anke, Andreas Zeuke und Michael Süper: "Wir hatten es inder Hand, in die Fußstapfen unserer "Dritten" zu treten und dem SVO den Titel zu erhalten. Jetzt sind wir leider nur noch der Boulemeister der Herzen." Bei diesem Viertelfinale deutete sich schon an, dass es schwer werden würde, Reiner Kreuter, Rolf-Bernd de Groot und Erhard Vinke zu stoppen. Erstaunliches vollbrachte das einzige im Wettbewerb verbliebene Damenteam der "Trödelrunde". Es bezwang "Drei plus eins" mit 13:7. Wer erst das zweite Mal bei den Stadtmeisterschaften startet und dann gleich bis ins Halbfinale vorstößt, der muss auch im kommenden Jahr wieder sehr beachtet werden. Denselben Erfolg hatte bislang nur die Damenmannschaft der Gelldorfer Dorfgemeinschaft erreicht, die im Vorjahr Vierte wurde. Turnierleiter Bernd Adrian erklärte zur Leistung der Spielerinnen: "Was soll angesichts dieser Spielstärke eine reinrassige Bouleliga für Frauen, die auf Kreisebene angeregt wurde? Die können doch auch so gut mit den Männern mithalten." Ins Obernkirchener Halbfinale kamen noch die "Lokale Agenda" nach einem 13:7 gegen die zweite Alt-Herren-Mannschaft des SC 45 Krainhagen und der spätere Vizemeister "Les Filous" nach einem 13: 9 gegen den Naturschutzbund. Dieses Team wurde dann auch zur Endstation für die "Trödelrunde", der nach einer 4:3-Führung die Puste ausging und die noch 4:13 unterlag. Nicht viel besser erging es dem im Grund leicht favorisierten Agenda-Team, das gegen "Jaune Blanc" 5:3 vorn lag und danach keinen einzigen Treffer mehr landen konnte. Im Spiel um den dritten Platz und um einen Pokal setzte sich das Stübke-Team dann gegen die "Trödelrunde" ebenso deutlich mit 13:5 durch. Jan Mügge fegte immer wieder eine besser liegende Kugel der Damen resolut weg. Das Finale schien eine ganz einseitige Angelegenheit zu werden. Das Team der Stadtfarben Gelb-Weiß um Rolf-Bernd de Groot zog wie die Feuerwehr mit 10:0 davon. Danach begannen die "Filous", ernsthaft Widerstand zu leisten. Sie kamen noch bis 12:7 heran. Aber dann herrschte Freude pur bei "Jaune Blanc" und den Anhängern. Der Sieg des neuen Stadtmeisters war verdient. Freuen dürfen sich aber beide Finalisten - nicht nur über die großen Pokale, sondern über die damit erworbene Teilnahme an den Kreismeisterschaften. Der 1. stellvertretende Bürgermeister Andreas Hofmann lobte die für die reibungslose Organisation verantwortlichen Bernd Adrian und Rolf Rösemeier, dankte den Aktiven für die spannenden Spiele und der großen Fangemeinde für ihr Durchhaltevermögen sowie die gute Stimmung am

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