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Abschied vom dienstältesten Bösendahler: Anzeigensetzer Gerd Budde geht in Altersteilzeit

Der Mann, der immer mit dem Fahrrad kam

Rinteln (crs). Er ist der Mann, der immer mit dem Fahrrad kam: "Ich kann nicht anders, das ist für mich wie Medizin", bekennt Gerd Budde freimütig. Am Freitag ist er zum letzten Mal von seinem Arbeitsplatz im Anzeigensatz unserer Zeitung nach Hause geradelt: Nach 47 Jahren im Verlag C. Bösendahl tritt der 61-jährige Möllenbecker jetzt den passiven Teil der Altersteilzeit an.

veröffentlicht am 22.05.2006 um 00:00 Uhr

Seit Freitag in Altersteilzeit: Gerd Budde. Foto: crs

Wenn Gerd Budde im Juni nächsten Jahres ganz offiziell im Ruhestand ist, dann kann er auf 48 Jahre Berufstätigkeit im gleichen Haus zurückblicken. Noch länger waren vor ihm nur zwei andere Bösendahler dabei: Buddes Vater, Prokurist und Betriebsleiter Gottlieb Budde, brachte es auf knapp über 49 Jahre, Handsetzer Heinrich Kallmeyer war sogar glatte 50 Jahre dabei. Am 1. April 1959 fing Gerd Buddes Bösendahl-Laufbahn an: Als 14-Jähriger begann er eine Lehre zum Schriftsetzer, damals noch im Bleisatz. In den späten 70er Jahren war er der erste Fotosetzer des Verlages, auch die späteren technischen Entwicklungen bis zum heutigen computergestützten Anzeigensatz vollzog Budde mit. "48 Jahre in einem Unternehmen, das schafft heutzutage kaum jemand mehr", würdigte Bösendahl-Geschäftsführer Stefan Reineking Buddes langjährigen Einsatz für den Verlag und bedankte sich mit einem Blumenstrauß.

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