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Constantin Grosch hat lange über Wechsel zur SPD nachgedacht

Der letzte Pirat geht von Bord

veröffentlicht am 09.01.2015 um 14:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Constantin Grosch verlässt das Piratenschiff und wechselt zur SPD.

Hameln (red). Mit Constantin Grosch hat der letzte Mandatsträger der Piraten im Landkreis Hameln-Pyrmont das Parteischiff verlassen. Den Entschluss für einen Parteiwechsel hat er sich nach Angaben seiner neuen Partei, der SPD, gut überlegt. Dieser sei während der Zusammenarbeit mit der SPD-Kreistagsfraktion innerhalb der letzten drei Jahre entstanden, heißt es in einer Pressemitteilung. „Durch die gemeinsame Arbeit im Kreistag, konnten wir immer wieder eine große Spannbreite eines konstruktiven Umgangs mit diversen Themen feststellen. Das begeistert mich und daher will ich sozialdemokratische Politik in den nächsten Jahren aktiv mitgestalten“, sagt Grosch demnach.

Auch die SPD Hameln-Pyrmont begrüßt den Parteieintritt. „Mit Constantin Grosch gewinnen wir einen profilierten Kommunalpolitiker, mit dem die Zusammenarbeit auf der Kreisebene bereits hervorragend funktioniert hat und dessen Ideen und zupackende Art eine große Bereicherung für die SPD sind“, ist sich der SPD-Kreistagsfraktion Ulrich Watermann und MdL, sicher. „Constantin Grosch bringt nicht nur hervorragende Kenntnisse der Kommunalpolitik mit seinem Mandat in unsere Partei, er ist auch mit Blick auf relevante gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgaben bestens aufgestellt. Von seinem politischen Profil einmal abgesehen, ist er mit seiner freundlichen und offenen Persönlichkeit im neuen Heimathafen SPD sehr gut aufgehoben“, ergänzt die Parlamentarische Staatssekretärin Gabriele Lösekrug-Möller.

Der Nachwuchspolitiker, der Wirtschaftswissenschaften in Bielefeld studiert, war zur Kommunalwahl 2011 für die Piratenpartei in den Kreistag gewählt worden. Diskussionskultur und die Möglichkeit der Einbringung eigener Ideen bei den Sozialdemokraten haben ihn dann letztlich zu dem Parteiwechsel bewogen. „In der SPD existiert eine sehr wertvolle Basis für den sachlichen und inhaltlichen Umgang mit verschiedenen Positionen. Das braucht man für erfolgreiche politische Arbeit und das braucht auch unsere Demokratie“, begründet Grosch seinen Wechsel. Besonders auf Landesebene und im Weserbergland macht die SPD nach Meinung von Grosch gute Arbeit. Auf kommunaler Ebene sieht der Jungpolitiker daher den gesamten demographischen Wandel als Chance für die Umsetzung neuer Ideen: „Die SPD hat hier vor allem mit dem Entwurf einer neuen Willkommenskultur und ganz konkret in Hameln-Pyrmont mit der Neukonzeptionierung des ÖPNV, sowie der Einrichtung des Integrationsbeirates gepunktet“, führt Grosch weiter aus.



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