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"Gefahrenpotenzial": An der Kreisstraße 11 ist der Durchlass zu klein

Der Landkreis soll mit ins Boot

Röhrkasten (rnk). Von einem "unglaublichen Gefahrenpotenzial", das er aus eigener Erfahrung kennt, spricht Bürgermeister Oliver Schäfer unterhalb der Firma Anke. Hier fließt das Wasser bei Starkregen schwallartig auf die Straße, Schäfer ist bei einem der letzten Unwetter in der Dunkelheit hier unterwegs gewesen - und stand urplötzlich mit seinem Auto in 40 Zentimeter hohem Wasser und Schlamm, der von den Feldern oberhalb der Firma mit hinunter gespült wird.

veröffentlicht am 29.08.2008 um 00:00 Uhr

Die Frage, die sich nicht nur der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt in seiner jüngsten Sitzung stellte, heißt: Was tun? Denn was und wo oberhalb der Firma in Krainhagen eingeleitet wird, das weiß niemand so genau. Sicher ist nur, dass der Durchlass an der Kreisstraße viel zu klein ist. Das heftig strömenden Wasser staut sich und fließt über die Straße. Der Teich, den Firmenchef Wolfgang Anke einst aus Dekorationsgründen anlegen ließ, nimmt das Wasser nur bedingt auf. Wie Anke erklärte, sollte der über die Jahre doch deutlich zugewachsene Teich eigentlich im letzten Jahr ausgebaggert werden, aber der schlechte Sommer habe einen Strich durch diese Pläne gemacht. Die Ausschussmitglieder staunten nicht schlecht, dass die Kanäle auf dem Grundstück einen größeren Durchmesser haben als unten an der Straße; was Anke aber nicht wirklich weiterhilft, weil sich das mit Erde angereicherte Wasser auf dem Weg über sein Grundstück völlig andere Wege sucht. Geklärt werden soll jetzt, inwieweit der Landkreis mit ins Boot genommen werden kann, schließlich liegt das offenkundigste Problem an der Kreisstraße 11. "Druck machen", empfahl SPD-Fraktionsvorsitzender Wilhelm Mevert: "Den Durchlass vergrößern das Problem entschärfen - vor dem nächsten Hochwasser". Das Thema bleibt also auf der Tagesordnung. Als Leitlinie könnten zwei Fragen dienen, die Thomas Stübke (Grüne) mit Blick auf die hängenden Felder stellte: "Wo kommt das Wasser her? Wo kann man an einer Lösung arbeiten?"



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