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Gesundheitsamt aktualisiert Notfallplan täglich / Ärzte und Krankenhäuser sind ebenfalls mit einbezogen

Der Landkreis ist auf die Schweinegrippe vorbereitet

Kreis Holzminden (fhm). „Wir sind vorbereitet“, sagt Dr. Klaus Weber. Für den Landkreis Holzminden gibt es eine eigene Notfallplanung, falls eine Schweinegrippen-Pandemie ausbrechen sollte.

veröffentlicht am 29.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

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Der Leiter des Kreisgesundheitsamtes erläutert vor dem Hintergrund der ersten Schweinegrippe-Fälle in Deutschland, wie man sich im Landkreis Holzminden auf eine solche Herausforderung vorbereitet hat. Seit 2005 gibt es in Deutschland einen Nationalen Pandemieplan, seit 2006 einen für das Bundesland Niedersachsen und seit dieser Zeit auch einen eigenen Plan für den Landkreis.

„Unser Plan ist ein atmendes System“, beschreibt der Mediziner die Vorsichtsmaßnahmen. Der Plan diene dazu, im Fall der Fälle das Management und die Organisation der Krisenbewältigung schnell, lokal und effizient zu bewältigen.

Wiederholt erreichen Dr. Weber Informationen über den aktuellen Stand des neuen Influenza-Virus, der schon in Mexiko viele Menschenleben gefordert hat. Die aktuellen Daten werden laufend in den Plan eingearbeitet. „Basis für unsere Arbeit sind die verschiedenen Warnstufen, die von der Weltgesundheitsorganisation festgelegt wurden. Aktuell gilt jetzt Warnstufe vier von insgesamt sechs.“ Damit seien auch für ihn als Leiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes die Handlungswege klar. Am Montag und Dienstag wurden alle Ärzte und die beiden Krankenhäuser in Holzminden und Stadtoldendorf über die aktuelle Lage informiert.

„Sinn eines Plans ist es, klare Handlungsanweisungen zu haben, falls wir von Schweinegrippe-Fällen betroffen sein sollten.“ Die Krankenhäuser selbst haben eigene Vorsorgen getroffen für eine solche Situation. Aktuelle Fälle im Landkreis gibt es nicht.

Der „Kommunale Influenza-Pandemie-Plan (KIPP)“ des Landkreises legt auch die weiteren Maßnahmen fest, wenn der Virus der Schweinegrippe die Menschen massenhaft infizieren würde. Auch die Abgabe von Medikamenten ist im Notfallplan geregelt. Sollte eine Epidemie ausbrechen, würde auch die Information der Bevölkerung übers Gesundheitsamt laufen.



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