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Musikmesse stößt auf viel Resonanz / Heimat- und Kulturverein plant weitere Veranstaltungen

Der Kursaal ist bereits weitgehend ausgebucht

Eilsen (sig). Nicht alles war kostendeckend, was der Heimat- und Kulturverein Eilsen im vergangenen Halbjahr an Veranstaltungen angeboten hat. Aber die Qualität war unbestritten gut, wie die Teilnehmer bezeugten. Den Mut zu besonderen Vorhaben lässt sich der Vorstand daher nicht nehmen. In der Jahreshauptversammlung hat der Vorsitzende Fritz Winkelhake jetzt die Planungen für das zweite Halbjahr vorg estellt.

veröffentlicht am 04.07.2008 um 00:00 Uhr

Den Auftakt macht das Gastspiel der Wittenberger Theatergruppe mit Freilicht-Aufführungen am 13. Juli im Kurpark. Bei der ersten Eilser Musikmesse vom 5. bis 7. September ist der Kursaal schon gut belegt. Zwölf Musikalienhändler und weitere Fachhändler haben fest zugesagt. Zum bunt gemischten Rahmenprogramm werden auch Jugend- und Folkloregruppen beitragen. Plakate und Flyer sind in Vorbereitung. In allen Musikgeschäften und Gaststätten der Region sollen die Infoblätter ausgelegt werden. Der für die Organisation der Messe zuständige zweite Vorsitzende Markus Lehmann unterstrich, dass es eine positive Absprache mit der Kurverwaltung gegeben habe, die einen guten Übergang vom zweiten Messetag in das anschließende Musikfest sicherstelle. Für Sonntag, 7. September, ist ein Freiluftgottesdienst mit anschließendem "Musikfrüh- stück" geplant. Außerdem gibt es Aufführungen im Kurtheater. Die Messe klingt abends mit einem Abschlusskonzert aus. Wegen des zu erwartenden Besucherstroms sollen den auswärtigen Gästen möglichst viele Parkmöglichkeiten angeboten werden. Die sehr erfolgreiche Serie "Literaisches Kabinett" wird im Herbst fortgesetzt. Am 7. Oktober sollen Balladen vorgetragen werden. Im Vordergrund stehen dabei Lulu von Strauß und Torney und Börries von Münchhausen. Gestaltet wird diese Veranstaltung im Luhdener Kirchenzentrum wieder von Pastor Lutz Gräber, Dieter Gutzeit und Friedrich Winkelhake. Das Veranstaltungsprogramm klingt am 2. Dezember an gleicher Stelle mit einem literarischen Abend aus, an dem Ausgewähltes aus der Weihnachts- und Winterliteratur vorgetragen wird. Weiter vorangetrieben werden soll auch die Arbeit der Geschichts-Arbeitsgemeinschaft. Was aus dem Buchholzer Raumüber die Kriegs- und Nachkriegsepoche zusammengetragen werden konnte, wird derzeit abgeschlossen. Darüber hinaus soll ein weiterer Band erscheinen, in dem Augenzeugen zu Wort kommen. Nach Buchholz sollen auch Bad Eilsen, Ahnsen, Luhden und Heeßen an die Reihe kommen, wobei Günter Döring über Heeßen bereits vieles zusammengetragen und geschrieben hat. Dort gibt es wohl keine größeren Lücken in der Heimathistorie mehr. Sichtlich vorangekommen sind auch die Arbeiten an der Grabstätte des Grafen Wiser und seiner Ehefrau am Rande des Harrls. Die alles überwuchernde Vegetation wurde weitgehend beseitigt, der Blick zum Wesergebirge frei geschnitten. Auch der alte Drahtzaun verschwindet. Die Grabplatten sollen von Erde und Moos befreit und wieder lesbar gemacht werden. Ein mit Kies belegter Weg wird vom neuen Eingangstor zur Grabstätte führen. Friedrich Winkelhake fasst auch weitere heimatkundliche Wanderungen ins Auge. Seine Grenzgänge hat er mit viel Bildmaterial und mit Texten dokumentiert. Er sieht es als eine weitere Aufgabe des Heimat- und Kulturvereins an, auch Kindern und Jugendliche Angebote zu machen. Einmal im Monat ist im nächsten Jahr eine Lesung oder Lesenacht geplant. Dabei soll sich jedes Vorstandsmitglied einbringen.

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