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Designer Thomas Bürkle drückt auch dem jüngsten Spross von Hyundai seinen Stempel auf

Der kleine i10 wächst über sich hinaus

veröffentlicht am 07.12.2013 um 00:00 Uhr

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Autor:

Henner-E. Kerl

Man wird sich daran gewöhnen müssen: Immer wenn Hyundai ein neues Auto präsentiert, schrillen bei den Mitbewerbern die Alarmglocken. Bei dem i10 ist das nicht anders. Denn der jüngste Spross des koreanischen Autobauers dürfte wenn nicht Maßstäbe, dann zumindest Ausrufezeichen in der Klasse der Kleinstwagen setzen, glänzt er doch gleichermaßen mit pfiffigem Design, mit sparsamen Motoren und einer üppigen Ausstattung.

Schon sein Vorgänger konnte sich sehen lassen, ohne jedoch optisch besonders aufzufallen – ein Auto eben wie viele andere. Ganz anders der neue i10: Er wirkt nicht wie ein Stadtauto der Kategorie Allerlei. Vom für die neue Hyundai-Designsprache typischen Hexagional-Kühlergrill und den weit in die Seitenpartien gezogenen Scheinwerfern bis hin zum markanten Heck strahlt er Dynamik und Individualität aus. Der komplett neu konzipierte und im Hyundai-Entwicklungszentrum vom einstigen BMW-Designer Thomas Bürkle gezeichnete Mini ist um acht Zentimeter auf 3,66 Meter Länge gewachsen und damit um 13 Zentimeter länger als beispielweise der VW Up. Der Zuwachs macht sich mit einem Innenraum bezahlt, der für einen Kleinstwagen ungewöhnlich großzügig bemessen ist. Bis zu fünf Insassen bietet der i10 Platz – freilich nicht so viel, um lange Fahrten zum stressfreien Vergnügen werden zu lassen, aber immerhin. Und auch der Gepäckraum mit einem Volumen von 252 Litern, das sich durch Umklappen der Rücksitzlehnen auf bis zu 1 046 Liter erweitern lässt, zeigt Gardemaße.

Der kleinste Hyundai hat ebenso in puncto Technik zugelegt. Karosseriestruktur und Fahrwerk (jetzt vorne mit McPherson-Federbeinen, hinten mit Koppellenkerachse) wurden neu entwickelt, und erstmals wird er auch mit einem Dreizylinder-Benziner mit einem Liter Hubraum angeboten. Das kleine Kraftwerk mit variabler Ventilsteuerung im Basismodel (ab 9 950 Euro) leistet 67 PS. Für ein Auto dieser Größe reicht das allemal, auch wenn die Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h und der Sprint in 14,9 Sekunden von 0 auf 100 keine Werte für viel Beifall sind. Für mehr Vortrieb und Durchzug sorgt selbstverständlich der für den i10 maßgeschneiderte 1,2-Liter-Vierzylinder. Seine 87 PS machen den neuen Hyundai bis 175 km/h schnell, und die Beschleunigung (12,3 Sekunden) klappt auch weit fixer. Beide Motoren geben sich laufruhig und sehr geräuscharm. Mit Start-Stopp-System ist das kleine Aggregat mit 4,6 und das große mit 4,9 Litern auf 100 Kilometer im Schnitt zufrieden. In vier Ausstattungslinien ist der i10 zu haben. Alle sind umfangreich bestückt. So hat die Basisversion Zentralverriegelung, Bordcomputer und elektrisch unterstützte Servolenkung mit an Bord – da können sich die Mitbewerber ein Beispiel nehmen.



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