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Kontrakt gestern im Rathaus unterzeichnet / Präsident Geisler "tief beeindruckt" / Zusammenarbeit seit 14,5 Jahren bewährt

Der Kindergartenvertrag ist unter Dach und Fach

Eilsen/Heeßen (tw). Nun ist's besiegelt: Nur 18 Monate, nachdem die Spitzen von Kirche und Samtgemeinde den Vertragüber den Übergangskindergarten unterzeichneten, haben sie am gestrigen Freitag im Rathaus ihre Unterschriften unter den Folgekontrakt gesetzt: Er ist durch die Fertigstellung der Evangelischen Kindertagesstätte Eilsen II nötig ge worden, welche das Betreuungsangebot wesentlich verbessert (wir berichteten).

veröffentlicht am 29.11.2008 um 00:00 Uhr

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Die Kirchengemeinde Bad Eilsen ist die Trägerin, die Samtgemeinde die Betreiberin aller beiden Heeßer Kitas. "Ich bin tief beeindruckt von dem Vertrauen, das die Samtgemeinde Eilsen allen beiden kirchlichen Kindergärten entgegenbringt", lobte Sebastian Geisler, Präsident des Landeskirchenamtes. Bernd Schönemann gab das Kompliment zurück: "Alle Beschlüsse, die den Neubau des Kindergartens betreffen, haben die Politiker einstimmig gefällt", erinnerte der Samtgemeindebürgermeister. Nicht von ungefähr, denn: "In den 14,5 Jahren, welche die Zusammenarbeit bereits währt, hatten wir keinerlei Differenzen - nicht mal wegen einer Handwerkerrechnung", ergänzt Schönemann. Tatsächlich regelt der vierseitige Kindergartenvertrag in seinen acht Paragrafen nicht nur das Anstellungsverhältnis der laut Pastor Lutz Gräber "22 Fach-, fünf Reinigungskräfte und drei Mitarbeiterinnen im Küchendienst", für welche die Kirche die Dienstvorgesetzte ist. Er besagt auch, dass die Stellenpläne für die Kindertagesstätten der Zustimmung der Samtgemeinde bedürfen - und gerade da gab's in jüngster Vergangenheit viel Koordinierungsbedarf: "Wir hatten sechs Stellen auf einmal ausgeschrieben, mussten uns viele hundert Bewerbungen ansehen", weiß Gräber. Nicht zu vergessen: "Wir haben nicht nur mit der Besetzung des Postens der Kindergartenleiterin Glück gehabt, sondern auch mit der Auswahl von Margret Killer, die für die Kinder das Essen zubereitet", lobt der Eilser Bürgermeister. Denn: "Ohne Frau Killer könnten viele Kids eine Tomate nicht von einer Gurke unterscheiden." Auch das Finanzielle ist im Kontrakt zwischen Kirche und Samtgemeinde geregelt. So heißt es im Paragrafen sechs: "Die Samtgemeinde Eilsen stellt die Räume, in denen die Ev. Kindertagesstätten Eilsen I und II in Heeßen betrieben werden, zur Verfügung. Die Betriebskosten ohne den Schuldendienst werden als Ausgaben in den Kindergartenhaushalt eingebracht. Zu den Betriebskosten zählen nicht Erneuerungen von wesentlichen Teilen des Gebäudes." Und: "Die Kirchengemeinde trägt zur Finanzierung der Ev. Kindertagesstätte Eilsen I in Heeßen für jedes Haushaltsjahr einen Jahreszuschuss in Höhe von 7000 Euro für das Haushaltsjahr pro Vormittags- oder Halbtagsgruppe mit einer regelmäßigen Betreuungszeit bis fünf Stunden (Regelanteil) bei."



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