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Wein und Wasser gibt’s genug entlang der Route / Das Ziel ist Schaffhausen

Der Höhepunkt dieser Tour ist ein Rheinfall: Radfahren in der Schweiz

Weinselig radeln geht auch mit der ganzen Familie: Papa freut sich auf die Radetappen durch die größte zusammenhängende Reblandschaft der Deutschschweiz. Mama genießt die Passagen durch idyllische Weindörfer, vorbei an stattlichen Riegelhäusern mit Hinterhofromantik. Und für den Nachwuchs ist es das Größte, im Stroh und in einem 10 000-Liter- Weinfass zu übernachten – so wie es vom griechischen Philosoph Diogenes überliefert ist. Geschichten und Geschichte begegnen Fahrradfahrern auf der dreitägigen Nordschweizer Stroh- und Fässertour allerorts. Schon die weinbaukundigen Römer nutzten die sonnenreichen Hänge des Klettgau. Ordensleute der Region kultivierten dieses Wissen und den Boden im Laufe der Jahrhunderte weiter. Die barocke Klosteranlage in der Rheinschleife, umgeben von prächtigen Rebbergen, dem so genannten „Chorb“, zeugt noch heute davon. Schlösser und Burgen wie auf der Tössegg sind Garant für abenteuerliche Stopps.

veröffentlicht am 23.08.2012 um 16:18 Uhr

Auch Badepausen sind auf den Radetappen quasi immer möglich. Einen spektakulären Abschluss findet die Radtour in Schaffhausen. Bewacht von der Festung Munot stürzt der Rhein am größten Wasserfall Europas tosend auf 150 Meter Breite 23 Meter tief über die Felsen. Die Häuser des mittelalterlichen Städtchens sind reich an Erkern. Bemalte Fassaden erzählen seine bewegte Geschichte.

Hier wird der ganzen Familie was geboten.

Fotos: Ostschweiz Tourismus



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