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Limousine mit Ladefläche soll in der dritten Generation für Wachstum sorgen

Der Ford Ranger ist ein Arbeitstier

veröffentlicht am 02.06.2012 um 00:00 Uhr

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Pick-ups sind in Deutschland nicht besonders beliebt. Dementsprechend niedrig sind die Zulassungszahlen. Doch fast jeder Hersteller hat ein entsprechendes Modell im Angebot – auch und natürlich: Ford. Der Ranger der neuesten Generation soll Boden gutmachen. Mit einem neuen Auftritt.

Gerade mal 13 500 Pick-up-Neuzulassungen meldet die amtliche Statistik für das vergangene Jahr: Die Limousine mit Ladefläche hinten dran kommt in Deutschland auf schmale drei Promille Marktanteil. Der aber wächst. Der Amarok von Volkswagen hat dem gesamten Segment Auftrieb gegeben. Und Sport Utility Vehicles (SUVs) und Offroader liegen sowieso im Trend, vor allem, wenn sie so amerikanisch aussehen wie der neue Ranger.

Der Pritschen-Ford sprengt schon im Format übliche Maßstäbe. Seine Länge beträgt 5,35 Meter, das ist eine Handspanne mehr als bei der Stuttgarter S-Klasse in Langversion. In europäischen Parkhäusern wird es eng, auch mit bald zweieinhalb Meter Breite samt Spiegeln und 13 Metern Wendekreis. Manchmal kratzt sogar die Antenne an der Parkhausdecke, sie sitzt oben auf dem 1,82 Meter hohen Dach. Immerhin: Die üppig verchromte Front, die angedeuteten Kotflügel und die dicken Chrombügel an der Ladefläche sorgen für einen imposanten, zumindest für einen interessanten Auftritt. Liebhaber können mit einem Ranger durchaus ihre Vorliebe für amerikanischen Lebensstil unterstreichen – oder auch ihre Profession als Dachdecker oder Großbauer, als Jäger oder Berghütten-Wirt.

Auf der üppigen Länge gibt es zwei Sitze (und eine 2,32 Meter lange und 1,56 Meter breite Ladepritsche) oder eine viertürige Doppelkabine (und dann noch 1,56 Meter Ladelänge). Auch letztere bietet nur Platz wie ein Kompaktwagen: In der zweiten Reihe wird es knapp für Kopf und Knie.

Mit der Inneneinrichtung kann man leben: Von der Höhenverstellung für Lenkrad und Vordersitze bis zu 23 Ablagemöglichkeiten inklusive gekühltem Getränkefach ist alles da, was man braucht. Auch beim Motor: alles paletti. Ford setzt auf Diesel. Ein Vierzylinder mit 2,2 Liter Hubraum und 92 kW/125 oder 110 kW/150 PS und ein 3,2-Liter-Fünfzylinder mit 147 kW/200 PS stehen zur Wahl. Drei „Kabinen“ und vier Ausstattungsvarianten stehen ab 24 978 bereit. 40 864 Euro werden für den Ranger „Wildtrak“ mit 200 PS, Automatik und Allrad aufgerufen.



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