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Nun droht der Direktabstieg / Starker TSV Klein Berkel gewinnt verdient

Der Existenzkampf wird dramatisch: SC Rinteln verliert "Endspiel" mit 1:3

Bezirksliga (jö). Der SC Rinteln in der Kreisliga - schwer vorstellbar, seit gestern aber realistisch. Das enorm wichtige und vorentscheidende Spiel gegen den TSV Klein Berkel ging mit 1:3 verloren.

veröffentlicht am 21.05.2008 um 00:00 Uhr

Florim Mustafa (r.) erzielte das SC-Tor, konnte sich aber auch d

Viel Diskussionsstoff gab das Spiel nicht her: Rinteln spielte schlechter als die erstaunlich starken Hamelner und muss sich nun am kommenden Samstag beim SV Nienstädt sogar gegen den drohenden Direktabstieg zur Wehr setzen. In die unkalkulierbare Relegationsrunde müssen die Weserstädter ganz sicher, weil Klein Berkel mit nun vier Punkten Vorsprung nicht mehr einholbar sein dürfte. Die wichtigsten Szenen des Spiels liefen in den ersten Minuten ab: Rinteln startete mit einem Pfostenschuss. Auch die Gäste hatten in der Anfangsminute eine große Möglichkeit. Bei den nächsten zwei Angriffen des TSV Klein Berkel leistete sich Rinteln zwei grobe Nachlässigkeiten. Der völlig ungedeckte Dennis Schimanski erzielte in der 5. Minute aus sieben Metern das 1:0 der Gäste. Nur Sekunden später erhöhte Sascha Herrmann mit einem 16-Meter-Schuss ungestört auf 2:0. Kein Rintelner griff ihn an. Die Platzherren fingen sich danach zwar, spulten brauchbare Angriffe ab, doch echte Torchancen ergaben sich für den SC Rinteln bis zur Pause nicht. Als Florim Mustafa nur zwei Minuten nach der Pause auf 1:2 verkürzte, rechneten die zahlreich erschienenen Zuschauer mit einer Großoffensive des SC Rinteln. Doch es kam anders: Nicht die Platzherren, sondern der TSV Klein Berkel erspielte sich fortan die Torchancen. Das 3:1 der Gäste durch einen Kopfball von Dennis Schimanski in der 65. Minute war verdient und spielentscheidend. SCR: Bergmann, Alles (68.Özkan), Marten (60. Gür), Kurka, Wittek, Möller, Mingram, Muzik, Mustafa, Mau, Kober.

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