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Ansturm von Ausstellern sorgt in Kleinenbremen für Platzprobleme - 36 wollen kommen

Der Dorfmarkt erlebt den zweiten Frühling

Kleinenbremen (ly). Herbst hin oder her: Der Kleinenbremer Dorfmarkt erlebt einen zweiten Frühling. Gleichzeitig schafft dies Platzprobleme. Weil sich mit (bisher) 36 Ausstellern sowie der Bongo-Gruppe der "Gotteshütte" so viele Teilnehmer wie wohl nie zuvor angemeldet haben, hält Friedrich Vogt für kommendes Jahr vorsorglich Ausschau nach zusätzlichen Flächen.

veröffentlicht am 26.09.2007 um 00:00 Uhr

Ins Auge gefasst hat der Vorsitzende des Bezirksausschusses die anliegende Kleinenbremer Straße, die während der Veranstaltung gesperrt werden müsste. Falls der Boom auf den Dorfmarkt anhält und es mit der Straße nicht klappt, erwägt Vogt einen Umzug von der Kirche auf den "Roten Platz" am Schützenhaus. "Mit Einbeziehung des früheren Dorfgemeinschaftshauses", wie er erklärt. VogtsFavorit bleibt aber der Dorfplatz an der Kirche, wo der Markt seit Anbeginn vor elf Jahren gastiert. Am kommenden Sonntag, 30. September, von 11 bis 18 Uhr ist es wieder so weit. Die Bongo-Gruppe tritt um 13.30 Uhr auf, zwischen 15 und 15.30 Uhr erklingt in der Kirche Orgelmusik zur Marktzeit. Ausrichter ist der Bezirksausschuss für Kleinenbremen und Wülpke. Es sieht so aus, als habe der Dorfmarkt das Tiefüberwunden. Vor einem Jahr hatten Skeptiker die Veranstaltung bereits am Scheideweg gesehen. Nur 17 Aussteller waren damals gekommen, zeitweise wirkte der Platz verwaist. Damit der Aufwärtstrend anhält, haben Vogt und andere sich Gedanken zum Konzept gemacht. So könnte der Markt künftig unter ein Thema gestellt werden, wie der Vorsitzende den Mitgliedern des Bezirksausschusses kürzlich vorgeschlagen hat, alte Haustierrassen oder Handwerk etwa. Und dann gibt es noch die Idee, Dorfmarkt und Kleinenbremer Erntefest zu verbinden. "Beide würden profitieren", meint Friedrich Vogt.

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