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14 Monate Tränen und Triumphe

Der Dewezet-Käfer rollt zur Sportgala – ein Blick zurück in Bildern

Nun, da wäre er also, der Dewezet-Käfer, aus dem Scheunentod geretteter Volkswagen des Baujahres 1967, als die Welt genauso wenig in Ordnung war, wie heute, die Autos aber Knopfaugen hatten und sich hübsch lächelnd anstatt fies grinsend begegneten. Es war ’ne schwierige Kiste, innerhalb von vierzehn Monaten diesen teils verrotteten Kugelporsche durchsaniert auf die Räder zu stellen.

veröffentlicht am 10.02.2018 um 08:00 Uhr

16. November 2016

Autor:

Jens F. Meyer

Und doch hat es funktioniert, was sich in aller Bescheidenheit die Hamelner Werkstatt-Teams von Reifen-Danger Fahrzeugtechnik und dem Karosserie- und Lackierzentrum Kaspar auf die Fahnen schreiben dürfen. Reife Leistung, gar sportlich, und insofern passt es ja ins Bild, dass der erste öffentliche Ausritt des kultig-knuffigen Käfermobils die Sportgala in der Rattenfänger-Halle an diesem Sonnabend sein wird.

Leserinnen und Leser, Feiernde und Volkswagenfans können mit dem in vielen (aber nicht allen) Originalteilen erhaltenen 1300er endlich auf Tuchfühlung gehen. Aber vorsichtig, bitte keine Kratzer, sonst weinen die Herzen derer, die sich in den zurückliegenden vierhundertundnochwas Tagen geradezu liebevoll um das neue Familienmitglied im Fuhrpark der Heimatzeitung gekümmert hatten.

Meinertreu, es gab aber auch wahrhaftig Krisenzeiten zu bewältigen, in denen alle Beteiligten mehr geschüttelt als gerührt waren. Die Schweller passten nicht, die Holmen waren vom Rost so unendlich übelst durchknabbert worden, dann mussten die Familien Danger und Scholz mit ihren Werkstatt-Teams, Freunden und Verwandten immer wieder auf die Suche nach Ersatzteilen gehen, die es für dieses Zwittermodell – also eines zwischen einem Baureihenwechsel, auch das noch… – nicht immer einfach zu beschaffen gab. Der ölende 1300-Kubikzentimeter-Boxer war dagegen fast noch das kleinste Übel.

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Rückblick auf die Entwicklung des Fahrzeugs


Was soll‘s, es ist geschafft: Der Dewezet-Käfer, einer aus jenem Jahr, als Sandie Shaw „Puppet On A String“ trällerte und Tom Jones das Hohelied aufs „Green Green Grass Of Home“ anstimmte, ist fahrtüchtig. 40 Pferdestärken hat er unter der Heckklappe, und das ist gar nicht mal so wenig, weil die Motorenpalette einstmals ja bei 34 PS und in noch früheren Jahren auch darunter lag. Das ist aber ohnehin nicht die entscheidende Komponente. Viel wichtiger ist, dass das von Korrosion hervorgerufene Ableben von Karosserie und Chassis in diesem Fall erfolgreich verhindert werden konnte. Und verdammich, ja, es war ein kalter 17. November 2016, Schlappschnee fiel aus allen Wolken, und sowohl Beteiligte der Tageszeitung als auch der beiden Werkstätten trafen sich vor dem großen dunkelgrünen Tor eines Backsteingebäudes in Haverbeck. Es war der Anfang einer leidenschaftlichen Sanierungsphase, die mit Tränen und Triumphen gespickt war, ganz so wie beim Sport. Die Gala am Wochenende ist also wie geschaffen zum Durchstarten für diesen VW.

Und für alle, die sich mit Ihrer Tageszeitung an die vergangenen Monate erinnern wollen, gibt‘s auf dieser Seite noch mal einen Rückblick auf die Entwicklung des Fahrzeugs vom Scheunenfund bis zum sanierten Volkswagen. Saus und braus, bitte!

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