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Burgwächter-Infoblatt berichtet über Veranstaltungen / Kopie einer Urkunde von König Georg V. von Joachim Wedemeyer erhalten

Der Burgkeller kann auch von Vereinen genutzt werden

Coppenbrügge (sto). „Das Gemäuer soll noch mehr mit Leben erfüllt werden“, betonte Hubert Stumpe in der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins Coppenbrügge. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert werden. Das heißt, im Museum in der Burg sollten noch mehr Veranstaltungen als bisher stattfinden. Auch für Kinder, den Besuchern von morgen.

veröffentlicht am 10.03.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 01:41 Uhr

Im vergangenen Jahr hatte das Museum an etwa 300 Tagen geöffnet. Besonders erfreulich: Während dieser Zeit konnten 6700 Besucher verzeichnet werden. „Das sind über 2000 mehr als im Jahr davor“, bilanzierte der Vorsitzende des 118 Mitglieder zählenden Vereins. Grund des Anstiegs sei das zweitägige Coppenbrügger Fleckenfest rund um die Burg gewesen, bei dem viele Leute auch einen Bummel durch das Museum unternommen hatten. Prominentester Gast in den musealen Räumen war Innenminister Uwe Schünemann.

In seinem Jahresrückblick erinnerte der Vorsitzende unter anderem an den Besuch einiger Vereinsmitglieder bei der NDR-Plattenkiste und an die Renovierung des Burgkellers, der künftig auch von Coppenbrügger Vereinen für Feiern gemietet werden kann. Darüber hinaus hat sich der Verein am Schlösser- und Burgenfestival beteiligt, Vorträge ausgerichtet, Ausstellungen, beispielsweise mit alten Bügelgeräten, gezeigt und zu Konzerten eingeladen. Und auch der Rattenfänger von Hameln hatte das Museum besucht. Für die kleinen Besucher war in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz Marienau und der Reservistenkameradschaft Brünnighausen eine „Teddyklinik“ im Burginnenhof aufgebaut worden.

Zur Öffentlichkeitsarbeit des Museumsvereins gehört künftig auch der „Burgwächter“. Das ist eine kleine, in Eigenarbeit erstellte Zeitung, in der über Veranstaltungen, historische Begebenheiten und vieles mehr berichtet wird.

Stumpe, der im vergangenen Jahr das Amt des ersten Vorsitzenden von Gernot Hüsam übernommen hatte, zog nun eine erste Bilanz: „So arbeitsintensiv hatte ich mir den Posten nicht vorgestellt. Eigentlich ist das ein Fulltime-Job“, betonte der 59-Jährige. Trotzdem erkläre er sich bereit, weiterzumachen. Einstimmig wurde er von der Versammlung wiedergewählt. Eine Wiederwahl gab es auch für Klaus Stettner, den stellvertretenden Vorsitzenden, und für Schriftführerin Jutta Kleindiek.

Joachim Wedemeyer, Bundesvorsitzender des Welfenbundes und dem Museumsverein freundschaftlich verbunden, überreichte eine Kopie einer Urkunde, in der sich Georg V., von 1851 bis 1866 König von Hannover, beim Amt Coppenbrügge für die Glückwünsche zur Geburt seines Sohnes, Kronprinz Ernst-August, bedankt. „Diese Urkunde wird einen geeigneten Platz in unserem Museum erhalten“, betonte Stumpe.



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