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TSV Bückeberge verliert auch im Pokal mit 1:2 bei der TSG Ahlten II

Der Angstgegner schlägt wieder zu

Frauenfußball (pm). Mit dem TSV Eintracht Bückeberge ist auch der letzte Vorjahres-Halbfinalist aus dem Bezirkspokal ausgeschieden. Das Scheitern des Bezirksoberligisten mit einem 1:2 bei der Klassen tieferen TSG Ahlten II war die einzige Überraschung im Achtelfinale, in allen anderen Begegnungen haben sich die Favoriten durchgesetzt.

veröffentlicht am 11.11.2008 um 00:00 Uhr

Inka Schütt markierte den Ehrentreffer in der Nachspielzeit. Fot

"Wir haben es zu keiner Zeit geschafft, unser Spiel aufzuziehen und den Gegner unter Druck zu setzen", sagte TSV-Trainer Uwe Kranz. Für sein Team schließt sich damit ein Kreis. Vor mehr als einem Jahr kassierte die Eintracht an selber Stelle mit 2:3 die bislang letzte Punktspielniederlage, nun ging auch ein Pokalspiel gegen die TSG verloren. "Scheinbar liegt es an der Ausstrahlung der Sport- anlage", unkte der Trainer, der im vierten Anlauf mit dem TSV in Ahlten zum vierten Mal verlor. Die Partie war nichts für Feinschmecker. Die TSG stand mit sieben Spielerinnen tief in der eigenen Hälfte und machte die Räume eng. "Entscheidend war aber, dass wir ohne Grund hypernervös agiert und die Zweikämpfe vernachlässigt haben", moniert der Coach. So tauchte nach gutem Beginn der Gäste völlig überraschend Sabrina Schumack allein vor TSV-Torfrau Sonja Braun auf und schob den Ball zum 1:0 ins Netz (21. Minute). Der TSV wollte reagieren, musste aber zu vielen leichtfertig abgegebenen Bällen hinterher laufen. Große Chancen waren Mangelware. Erst in der 78. Minute kam Inka Schütt einmal frei zum Schuss, traf aber aus spitzem Winkel nur die Hände der TSG-Torfrau. Kurz darauf (81.) schlugen die Gastgeberinnen einen Ball planlos in den TSV-Strafraum. Braun verschätzte sich und konnte den Ball nur noch an den Pfosten lenken. Den Abpraller schoss Bianca Höffgen in die Maschen. Der TSV war zu keine Tempoerhöhung mehr fähig, kam aber dennoch durch Jessica Biesterfeld zu einer Kopfballchance (87.), und in der Nachspielzeit erzielte Schütt von der Sechzehnmeterlinie einen sehenswerten Treffer zum 1:2. Zu wenig, um sich gegen die Ahltener Elf durchzusetzen. "Wenn wir die nächsten Aufgaben in der Liga bestehen wollen, müssen wir wieder mehr investieren", sagte Kranz. TSV: Braun, Pelzer, L. Syla, Mensching, Biesterfeld, Mathiesen (63. Schramme), Hunte, Schütt, A. Syla, Morast, Hoffmann (68. Busche).



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