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Rintelner startet mit Team Konrad beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Dennis Rostek strebt mit dem Porsche 997 RSR einen Podestplatz an

Motorsport (seb). Am kommenden Wochenende wird auf dem Nürburgring mit dem 24-Stunden-Rennen das größte Autorennen in Deutschland ausgetragen. Zu den Favoriten zählt bei dem Klassiker, der seit 1970 zum 35. Mal ausgefahren wird, das Team Konrad Motorsport aus Verl, das einen Porsche 997 RSR einsetzt.

veröffentlicht am 07.06.2007 um 00:00 Uhr

Dennis Rostek (r.) startet für das Team Konrad Motorsport von Te

Mit erfahrenen Piloten tritt Konrad Motorsport beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an. Der Niederländer Patrick Huisman, vierfacher Meister des Porsche Supercup und Gewinner des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring, verfügt über Erfahrung aus der DTM. Der 40-Jährige gilt als Langstreckenspezialist, startete er doch schon mehrfach bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans, Daytona, Spa-Francorchamps und auch auf dem Nürburgring. Zweiter Fahrer im Team ist der Deutsche Wolfgang Kaufmann (Molsheim). Der 42-Jährige siegte bereits in der FIA-GT-Serie und ist einer der routiniertesten Porsche-Piloten überhaupt. Dritter der Fahrerbesatzung des Porsche mit der Startnummer 43 ist Dennis Rostek. Für den 33 Jahre alten Rintelner ist es der achte Start beim Eifelmarathon. Rostek fährt seit mehreren Jahren in der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der "Grünen Hölle". Die Verhandlungen mit einem 4. Spitzenpiloten sind noch in vollem Gange. Sollten diese im Sande verlaufen, wird der Teamchef Franz Konrad selber ins Lenkrad greifen. Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist ein Rennen der Superlative. Rund 220 Autos werden bei dem Eifelmarathon an den Start gehen. Gefahren wird auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife, die sich mit 33 Links- und 40 Rechtskurven durch die hügelige Eifellandschaft schlängelt und sowohl an Fahrer als auch Autos höchste Ansprüche stellt. Das Rennen zeichnet sich durch seine einzigartige Atmosphäre aus. Während auf der Rennstrecke Hobby-Fahrer und Profis spannenden Motorsport bieten, säumen während des Rennwochenendes rund 200 000 Zuschauer den Kurs - so viele wie bei keiner anderen Rennveranstaltung in Deutschland. "Obwohl das Auto noch sehr neu ist, sind wir vom Speed bereits da, wo wir hingehören. Wer im Rennen konstant fährt und wenig Fehler macht, ist am Ende vorn dabei. Wir haben ein tolles Fahrerteam und besitzen viel Langstreckenerfahrung. Es ist wichtig, im Rennen den richtigen Rhythmus zu finden. Es bringt nichts, wenn man vom Start an volles Risiko fährt. Wenn man am Sonntagmorgen immer noch vorn dabei ist, ist einiges möglich. Ein Podestplatz wäre natürlich toll. Ich denke, dass wir vor allem bei gemischtem Wetter dank unserer Yokohama-Reifen und der gut funktionierenden Traktionskontrolle gute Chancen haben werden", berichtet Dennis Rostek.



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