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6. Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring

Dennis Rostek rast mit seinem Porsche von Startplatz 18 auf Rang 5

Motorsport (peb). Mit dem 6. Lauf gingen 204 Teilnehmer in die zweite Saisonhälfte zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft. Am Start auch Franz Konrad mit seinem Team "Konrad Motorsport" mit Dennis Rostek. Wie angekündigt, hatte sein Team nach dem enttäuschenden Abschneiden beim 24-Stunden-Rennen weiter am 520 PS starken Porsche 997 RSR entwickelt und reiste mit vielen Änderungen zum Nürburgring.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:42 Uhr

Dennis Rostek jagte 20 kräftezehrende und schweißtreibende Runde

Als am Freitag bei letzten Testfahrten neue Aerodynamikstufen probiert wurden, war man sich sicher, einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. "Wir sehen, dass wir mit der Aerodynamik auf dem richtigen Weg sind, jedoch ist lediglich dieser Testtag zu wenig, um das Fahrzeug vom Fahrwerk an die neue Aerodynamikkomponenten anzupassen", gab der Teamchef zu Protokoll. So konnte das Team wenigstens aber mit einer neuen Reifenkonstruktion von Yokohama arbeiten. Die Taktik in dem auf 90 Minuten angesetzten Qualifying war, Wolfgang Kaufmann mit den neuen Aerodynamikänderungen und einem anderen Set-Up im Fahrwerksbereich ins Qualifying zu schicken. Mit den gleichen Eindrücken wie schon am Vortag von Dennis Rostek erarbeitet, kam Wolfgang Kaufmann aus seinen zwei Pflichtrunden zurück. In weniger als 15 Minuten bauten die Techniker auf die alte Aerodynamikvariante um und 20 Minuten vor Trainingsende ging Dennis Rostek auf einen Zwei-Runden-Turn zurück auf die Strecke. Mit einem 18. Startplatz sah man keine zufriedenen Gesichter im Team von "Konrad Motorsport". Um 13 Uhr stand dann der Konrad Porsche 997 RSR perfekt vorbereitet in der Startaufstellung. Mit Startfahrer Dennis Rostek ging der Porsche in das auf vier Stunden angesetzte Rennen. Schon aus der ersten Runden kam der Porsche auf Position 12 zurück. Nach einem fehlerlosen Zehn-Runden-Turn übergab Dennis Rostek an Position neun liegend das Fahrzeug an seinen Teamkollegen Wolfgang Kaufmann, der das Fahrzeug bis auf Position sechs steuerte. Dann ging Rostek wieder ans Lenkrad und fuhr den Konrad Porsche sogar bis auf Platz vier nach vorne, musste aber in der letzten Runde den Lamborghini von Dirk Adorf ziehen lassen und belegte den fünften Rang im Ziel. So gewann das "Porsche-Duo" Marc Basseng und Marc Henerici vor Joachim Stuck, Johannes Stuck und Claudia Hürtgen im BMW Z4. "Wenn man von Platz 18 startet, verliert man in den ersten Runden um die 25 Sekunden auf die Spitze, die frei und ohneÜberholen zu müssen fahren kann. Der zweite kurze Turn hat uns auch nicht in die Karten gespielt. Von daher ist Top 5 sehr gut", waren die Worte von Dennis Rostek nach der Siegerehrung.

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