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Beim Elbrinxer Königsschießen klärten sich frühzeitig die Majestäten

Dennis Kohrs legte mächtig vor

ELBRINXEN. Nach einem spannungs- und stimmungsgeladenen Königsschießen 2017 ging es diesmal deutlich entspannter auf dem Schießstand des Schützenvereins Elbrinxen im Rosensiek zu.

veröffentlicht am 15.05.2018 um 11:53 Uhr

Dennis Kohrs (auf dem Holzthron) und Nico Wesemann auf den Schultern seiner Jungschützen wurden von Spieß Heiner Janetzko (links) und Oberst Reiner Lewandowsky (zweiter von links) offiziell als künftige Majestäten verkündet. FOTO: Afk

Schon frühzeitig schossen gleich mehrere Kandidaten auf die Scheibe. Am Ende kristallisierte sich Dennis Kohrs (25 Ring) als Kronprinz und künftige Majestät 2019 heraus. Jungschützenkönig für das in drei Wochen über Pfingsten stattfindende Schützenfest wird Nico Wesemann.

Wer sich am Mai-Feiertag nachmittags im Mörth aufhielt, dürfte das peitschende Knallen von Gewehrschüssen im Wald vernommen haben. Idyllisch mitten zwischen den hohen Buchen liegt der Schießstand, auf dem jährlich die künftigen Majestäten ermittelt werden. Im letzten Jahr gab es eine bemerkenswerte Episode in der Vereinsgeschichte, als sich während der offiziell angesetzten Zeit des Königsschießens kein Schütze oder Schützin fand, um auf die Scheiben zu schießen. In der Verlängerung war es letztlich Melina Herbst vom Spielmannszug Elbrinxen, die selbstbewusst ihre Bereitschaft zum Königschuss erklärte und mit beachtlichen 27 von 30 möglichen Ring als jüngste Kronprinzessin in die Annalen eingehen wird. Ihre große Stunde schlägt nunmehr am Pfingstsamstag, wenn sie offiziell proklamiert wird. In diesem Jahr war die Situation entspannter, als bereits von Beginn an die ersten Kandidaten an das Gewehr traten und damit signalisierten, künftige Majestät in Elbrinxen werden zu wollen. Dennis Kohrs setzte aber mit 25 Ring schon frühzeitig eine Marke, an die später nur noch seine Frau Claudia (24 Ring) und Heinrich Mische (23 Ring) dicht heranrückten und die nächsten Plätze belegten. Auch Dennis Kohrs gehört wie auch die diesjährige Königin Melina Herbst dem Spielmannszug „Rot Weiß“ an. Die Spielleute bildeten dann auch Spalier, als der neue Kronprinz, begleitet vom Jubel der Schützen und Gäste auf den Schultern traditionell zum hölzernen Thron getragen wurde wie auch Nico Wesemann, der sich mit bemerkenswerten 27 Ring den Titel des Jungschützenkönigs erschoss und bereits zu Pfingsten die Nachfolge von Kevin Dettmar antreten wird. Spieß Heiner Janetzko und Oberst Rainer Lewandowsky verkündeten, begleitet von drei Kanonenschlägen, die neuen Majestäten. In seiner sehr kurzen Antrittsrede machte sich Kohrs dann gleich beliebt, denn die bestand lediglich aus einem Wort: „Freibier“.AFK



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