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Denkmalpfleger interessiert an historischen Funden in Aerzen

Die Bauarbeiten in der Aerzener Altdorfstraße Rampen schreiten zügig voran und mittlerweile ist auch das kleine Fenster wieder geschlossen, das für wenige Tage einen Blick in den Alltag der Einwohner im 17. Jahrhundert offenbarte. An der tiefsten Stelle der Straße hatte der Bagger auf einer Länge von etwa 20 Metern einen Spaltbohlenweg freigelegt. Harald Nagel, Grabungstechniker vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege, legte über mehrere Tage die Jahrhunderte alte, in großen Teilen noch sehr gut im tonhaltigen Boden erhaltene Wegbefestigung parallel zu den Straßenbauarbeiten frei. Vermutlich befand sich dort einst eine Brauerei. Um vom Brauhaus mit den schweren, mit Bierfässern beladenen und von Brauereipferden gezogenen Wagengespannen zur alten Heer- und Handelsstraße zu gelangen, wurde offenbar eine Rampe aus unterschiedlich starken Hölzern entlang des damals ansonsten unbefestigten Weges gebaut. Sie half, den dort bis heute noch vorhandenen feuchten Untergrund und die leichte Steigung passierbar zu machen. Zu dieser Schlussfolgerung kam der Grabungsexperte aus Hannover

veröffentlicht am 12.10.2014 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr



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