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„Jump“-Day im Landkreis ein voller Erfolg

Den Sprung in die Arbeitswelt wagen

Holzminden (ks). Das Sprichwort „Mit nichts kann man kein Haus bauen“ scheint für Jugendliche noch von wenig Bedeutung zu sein. Im Haus des „Jump“-Projektes wohnen sie aber alle gerne, denn das neue Baustein-System aus vier unterschiedlichen Seminarmodulen hält viele gute und spannende Tipps zu Bewerbung und Vorstellungsgesprächen bereit. Mit der zweijährigen Begleitung durch Trainer des Projektes „Jump“ wird eine optimale Vorbereitung der Schüler auf die aufregende und anstrengende Arbeitswelt gewährleistet.

veröffentlicht am 18.02.2009 um 20:15 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 15:21 Uhr

Karl-Heinz Severidt, Oliver Fuchs, Rita Fingerhut, Lars Grewe, S
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Mehr als 500 Schüler von insgesamt elf allgemein bildenden Schulen nahmen im vergangenen Jahr an der Basisveranstaltung „Jump“-Day teil, auf dem rund 2300 Firmen besucht und viele wichtige Kontakte geknüpft wurden. Durch ein Fragebogensystem ermittelten die Schüler selbst das regionale Angebot an Praktikums- und Ausbildungsstellen, welches anschließend im Internet für alle ersichtlich aufgelistet wurde.

„Endlich hat

es geklappt“

Die Erweiterung zu einer zweijährigen Komplettbetreuung ist laut Lars Grewe, dem Geschäftsführer von „UP Consulting“ und dem „Jump“-Projekt, seit mehr als zehn Jahren angedacht gewesen. „Endlich hat es jetzt geklappt“, freut er sich. In vier Blöcken erhalten die Schüler Vorträge, unter anderem zum richtigen Auftreten bei Bewerbungsgesprächen oder dem effektiven Suchen und Finden von Praktikumsplätzen im Netz. Die 130 Seminare allein im Kreis werden von Trainern durchgeführt. Erst durch die finanzielle Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit sowie Sponsoren sei dieser Wunsch nun zu verwirklichen gewesen, so Grewe. Auch der Projektleiter für den Landkreis Holzminden, Sebastian Saul, ist von der Resonanz begeistert: „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass das Interesse so schnell da ist“. Unterstützt wird „Jump“ auch vom Landkreis. Landrat Walter Waske formuliert ein klares Ziel: „Null Prozent Jugendarbeitslosigkeit.“

Rita Fingerhut von der Bundesagentur wünscht den Schülern vor allem mehr Selbstvertrauen. Oliver Fuchs von der sponsernden Holzmindener Filiale der Braunschweigischen Landessparkasse meint: „Wir brauchen solide Talente, die auch in Holzminden bleiben wollen“, so Fuchs. Wichtig sei zudem, und da stimmte Karl-Heinz Severidt von der Leitstelle „Region des Lernens“ ihm vollkommen zu, dass auch die Lehrer gut mit dem Projekt arbeiten können.



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