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Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin Bodenwerder

Den ökumenischen Gedanken gelebt

Bodenwerder. 7777,77 Euro kamen bei der Sternsingeraktion im vergangenen Jahr zusammen, so der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Martin Pfeffer. Er nannte diese für Projekte im afrikanischen Malawi vorgesehene Summe vor Vertretern aus Ökumene und Politik beim Neujahrsempfang der katholischen Kirchengemeinde Maria Königin Bodenwerder mit der Heiligen Familie Eschershausen und dem Heiligen Herz Jesu Stadtoldendorf.

veröffentlicht am 27.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 14:41 Uhr

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Autor:

Eva Allert
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Zusammen mit Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand und Zukunftswerkstatt war zum Empfang inklusive Sekt und Orangensaft zum Anstoßen zu Jahresbeginn eingeladen worden. Eine positive Überraschung waren dann die über 7000 Euro für den eben genannten guten Zweck. Und die Überraschungen – die guten wie auch die schlechten – sollen laut Pfarrer Michael Kreye gut gemeistert werden in 2014.

Grußworte der evangelischen Kirche überbrachte Pastor Günter Klein. Er lobte die Zusammenarbeit mit Pfarrer Kreye, hob dessen humoristischen Blick auf viele Sachen hervor und wünschte, „dass Gott euch unterstützt bei den Projekten“.

„Highlight für unsere Region war in 2013 ein recht großes Projekt, nämlich der mit 200 Gottesdienstteilnehmern gut besuchte ökumenische Kirchentag in Eschershausen inklusive Workshops“, sagte Kreye. Und weiter: „Auch die neuapostolische Kirche hat mitgewirkt“, als er das vergangene Jahr mit den Gästen Revue passieren ließ.

Der Bürgermeister von Eschershausen, Konrad Edelmann, brachte „Gottes Segen, viel Fröhlichkeit und Humor“ in seiner Rede mit Dankesworten der guten Zusammenarbeit unter. Pfarrer Kreye erwiderte daraufhin, dass er im Herzen immer in Eschershausen dabei sei. Danksagungen für die effektive Kooperation mit der katholischen Kirchengemeinde sprachen auch Bürgermeisterin Elke Perdacher und ihr Amtskollege in Dielmissen, Theo Krause, aus.

Den Rücktritt vom emeritierten Papst Benedikt nannte Kreye einen „historischen Tatbestand“, und hinsichtlich des neuen und sich mehr für die karitative Seite der Kirche interessierenden Papstes Franziskus sprach er von einem „gewaltigen Aufbruch“ in die Öffentlichkeit hinein. Als Beispiel erzählte er von der nach wie vor aktuellen Szene auf der italienischen Insel Lampedusa und davon, dass mittlerweile auch in EU-Kommissionen das Thema der Flüchtlinge angekommen sei.

Positive Aspekte wechselten sich mit negativen Erlebnissen ab, als Pfarrer Kreye in seiner humoristischen Art sagte, dass jetzt alle wüssten, wo Limburg liege mit Anspielung auf den Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst. „Unsere Gelder und Zahlen sind immer öffentlich gemacht worden. Da ist kein Euro in schwarzen oder gelben Säcken gelandet“, versicherte Kreye im Hinblick auf das hessische Beispiel.

Großherzige Spenden gab es hingegen beim Adventssingen der Chöre, so Pfarrgemeinderatsvorsitzender Martin Pfeffer. „Kreative und musische Seiten sind wichtig“, ergänzte er. Die Einnahmen des Tages gingen aus dem Grund an die Grundschule mit Friedrich-Wilhelm Dornette als Schulleiter, die Münchhausenschule mit Konrektor Andreas Pache und an die Oberschule Bodenwerder, die der ehemalige Lehrer Wolfgang Süske auf dem Neujahrsempfang vertreten hat. Schulleiter Dornette zeigte während seiner Rede die wichtige Rolle der Musik an seiner Einrichtung auf. Und Konrektor Andreas Pache gab bekannt, dass es für seine Schülerinnen und Schüler neue Trommeln geben werde. Immerhin sei das Geld ja auch durch Musik erwirtschaftet worden. Da sei es gut, dass in die musischen Bereiche in den Schulen investiert werde, so die einhellige Meinung.

„Gabenorientiert“ wollen wir ebenso weiterkommen – nicht problembeladen, so Pfarrer Kreye bei seiner Ansprache zum Thema Zukunftstag, der am 18. Januar stattfand. Man wolle nicht fragen, wie wir die 27 Schwierigkeiten lösen. Eher solle jeder sich selbst fragen, was er besonders gut kann beziehungsweise gerne macht, sagte Kreye. Der Pfarrer orientierte sich während seines Jahresrückblicks übrigens an diversen Zeitungsartikeln (auch von der Dewezet), die an einer Wand aufgehängt waren. So zum Beispiel konnte der 200. Geburtstag in 2013 von Adolph Kolping Erwähnung finden bezüglich dessen auch Texte zu lesen waren.

Alois Halper vom bisher acht Sänger zählenden „Katholischen Kirchenchor“ mit Andranik Simonyan an der musikalischen Spitze meldete sich gegen Schluss zu Wort. Er machte Werbung für die Sänger. Wer Interesse hat, mitzumachen, kann sich direkt mit Halper in Verbindung setzen. „Voraussetzung ist nicht, dass man katholisch ist“, informierte er.



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