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Neues Schild soll Müllablagern verhindern

Den Jagdpächtern reicht es

Heeßen (tw). Den Jagdpächtern reicht's: Weil Wege in Heeßen offenbar nur befahren werden, um dort bei Nacht und Nebel Müll abzuladen, vor allem aber, weil dabei auch Bäume beschädigt werden, haben sie die Gemeinde gebeten, zwei dieser "Einfallstore" dicht zu machen.

veröffentlicht am 02.05.2007 um 00:00 Uhr

Konkret: Die Jagdpächter respektive -Genossen hatten bei der Gemeinde angefragt, ob die am Ende der Waldstraße stehenden Schilder "Sperrung für Kraftfahrzeuge - Land- und Forstwirtschaft drei" um etwa 25 Meter nach Süden versetzt werden können. Ziel: Der links abzweigende Weg soll so für Kraftfahrzeuge gleichfalls gesperrt werden. Außerdem würden es die Jagdgenossen begrüßen, wenn (auch) am Steinmeiersbrink ein Sperrschild aufgestellt werden würde. Beide Wege würden vorzugsweise nachts von immer mehr Fahrzeugen befahren. Dabei würde Müll transportiert und entsorgt, würden aber auch Anpflanzungen beschädigt und "Trinkgelage" abgehalten. Gerhard Möhlmann (SPD): "Der Brennpunkt liegt hauptsächlich im Bereich der Bank am Brömelkenbusch." Die sei ein von vielen Personen gern angesteuerter Punkt - wobei sich bei nassem Wetter die Fahrzeuge im Erdreich festfahren würden. Konsequenz nicht selten: "Von den benachbarten Ebereschen werden Zweigeunter die Reifen gelegt, um die Wagen aus dem Dreck zu ziehen", weiß Möhlmann. Weiter "hoch" werde dagegen so gut wie nicht mehr gefahren. Denn inzwischen hätten die Landwirte bis an den Weg heran gepflügt, so dass ein Wenden in jenem Bereich ohnehin unmöglich wäre. Auch Möhlmann bestätigt die Beobachtung der Jagdgenossen im Bereich Steinmeiersbrink insofern: "Ich sehe oft, dass Wagen bis auf Höhe des Bahnübergangs fahren, dann feststellen, dass es ins Feld geht, wenden - und zurückkehren." Das geforderte Schild "Durchfahrt verboten - Landwirtschaft frei" könnefür Abhilfe sorgen, müsste aber um die Zusatz "Anlieger (auch) frei" ergänzt werden. Die Darstellungüberzeugte den Gemeinderat. Einstimmiges Votum: Das Blech an der Waldstraße soll um die von den Jagdgenossen geforderten 25 Meter versetzt, der Weg am Steinmeiersbrink gesperrt werden. Den entsprechenden Antrag wird Heeßen jetzt an das "Straßenverkehrsamt" respektive den Landkreis Schaumburg richten.



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