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Schlossherr, Landesbischof und Landrat als "Kalender-Boys" eines Lebenshilfe-Projekts

Den Fürsten gibt es bald "zum Abreißen"

Bückeburg (bus). Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe wird es demnächst "zum Abreißen" geben. Hinter der Abreiß-Aktion steht ein Projekt der Tagesbildungsstätte Lebenshilfe Stadthagen, die bereits jetzt das bevorstehende Weihnachtsfest im Blick hat. "Wir werden einen Kalender mit prominenten Persönlichkeiten und typischem Schaumburger Ambiente herausgeben", erläuterte Lebenshilfe-Leiterin Inge Eßrich auf Schloss Bückeburg, wo sich das Kalender-Team zum Foto-Shooting eingefunden hatte.

veröffentlicht am 07.09.2006 um 00:00 Uhr

Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (zweiter von links) im Kreis

Als Hauptdarsteller fungierten - neben dem Schlossherrn, der "dieses Vorhaben selbstverständlich und mit viel Sympathie" unterstützte - die Lebenshilfe-Besucher Tobias, Phillip und Ilka. Das Trio, das die insgesamt 90 Schüler anerkennenswert professionell vertrat, hatte sich schwer in Schale geworfen. Super gestylt und in feinsten Zwirn gehüllt waren sie dicht daran, den Fürsten in den Schatten zu stellen. Insbesondere die normalerweise im Rollstuhl sitzende Ilka hinterließ auf dem fürstlichen Privatsofa einen makellosen Eindruck. "Wir finden es ganz toll, dass wir bislang noch von keinem der von uns angesprochenen Prominenten eine Absage bekommen haben", betonte Eßrich. Außer Fürst Alexander seien Landesbischof Jürgen Johannesdotter und - dessen Wiederwahl vorausgesetzt - Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier als "Kalender-Boys" vorgesehen. Gemeinsam mit Eßrich kümmern sich Sozialarbeiterin Petra Richter und Fotograf Phillip Salewski um das Gelingen des Projekts. Der gut gelaunte Fürst ließ dem Team und dem Fotografen der Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, Tobias Landmann, reichlich Zeit, um sich und seine Gäste im privaten Ambiente abzulichten. Der Kalender soll zum Preis von etwa zehn Euro in einer Auflage von voraussichtlich 300 Exemplaren erscheinen und auf dem Weihnachtsbasar der Lebenshilfe verkauft werden. Mit dem Erlös werden - nach Absprache mit dem Elternrat - besondere Unternehmungen der Tagesbildungsstätte unterstützt.

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