weather-image
×

Widerstand gegen die Abholzung

Den Entscheidern im Rathaus die Grenzen aufzeigen

Was haben wir doch für einen Rat der Stadt gewählt und was für Entscheidungsträger im Rathaus? Man sollte sie alle aus ihren Ämtern und von ihren Posten entfernen. Leute, die heute nicht mehr wissen, was sie gestern entschieden haben, gehören nicht dort hin. Es grenzt an Demenz.

veröffentlicht am 06.11.2020 um 18:41 Uhr

Autor:

Zu: „Geplante Fällungen sorgen für Kritik“, vom 21. Oktober


Die Abholzung der Holtenser Landstraße ist ja wohl beschlossene Sache. Seitdem das in der Dewezet publik gemacht wurde, regt sich Widerstand. Seitdem haben mit einem Mal auch unsere Ratsherren aus verschiedenen Parteien Bedenken gegen das Vorhaben. Kann der Rat den Entscheidern im Rathaus nicht einmal Grenzen aufzeigen? Dasselbe Spielchen ist die Ackerfläche auf der Weserhalbinsel. Man kündigt einem Landwirt und hat noch nicht einmal eine Ausgleichsfläche. Hier ist Überschwemmungsgebiet. Man sollte die Entscheider einmal mit Gummistiefeln bei Hochwasser dort hineinschicken. Der Landwirt weiß das und wird seine Rinder rechtzeitig dort wegholen. Es soll dort eine Magerwiese mit Rindern entstehen. Wer hält eigentlich das Vieh auf der Magerwiese? Die Stadt? Beim geplanten Rathausneubau sollte man dann einen Stall für Hochwasserzeiten mit einplanen. Auf die Frage, wer diesen pflegen soll, wird der Bauhof vorgeschoben. Die Wiesen sehen dann so aus wie die Gärten an der Fischbecker Straße.

Falls die Entscheider im Rathaus noch nicht mitbekommen haben, die Mitarbeiter schaffen noch nicht einmal, vieles in der Stadt zu reinigen (siehe Verkehrsinseln, Kraut von einem halben Meter hoch). Für das Mähen soll extra noch eine Maschine für mehrere Tausend Euro angeschafft werden. Beispiel für die Brunnen, die auch den Touristen ins Auge fallen: Ist eine Reparatur für einen geringeren Geldbetrag nicht möglich? Die Warmwassermaschine zum Krautentfernen ist der größte Blödsinn der Geschichte (Schilda lässt grüßen). Erst kosten die Maschine und der Mitarbeiter Geld. Durch das warme Wasser wird das Kraut welk und sieht dann braun aus für 14 Tage, weil es nicht entfernt wird. Nach den 14 Tagen ist es – o Wunder – wieder doppelt so stark da.

Ein Beispiel für gelungenes Unvermögen sind die Gärten an der Fischbecker Straße, die liegen gelassen werden mussten (verkrautet an der Einfallstraße nach Hameln). Zweitens: Die Abholzung am Kastanienwall (denn sie wissen nicht, was sie tun) ist eine Farce. Man weiß nicht, was man pflanzt, geschweige denn wo. Man sollte die Stadtwerke mal fragen.

Drittens: Was Pflanzen wir für einen Baum in die Fußgängerzone? Man sollte einen Gummibaum (echtes Contigummi) nehmen, davon wird kein Ast abbrechen, man hat kein Laub, ist immer grün auch im Winter (hat keine andere Stadt) und es wird kein Fußgänger erschlagen. Eventuell Schaumgummi. Widerstand wie an der Holtenser Landstraße wird es bei einer Beseitigung dann nicht geben. Es ist ja nur Sondermüll.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Anzeige
Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt