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Premiere im Bistro am Tennisplatz / Auch rote Trauben kommen an

Den Eilsern munden Moselweine

Bad Eilsen (sig). 2007 soll ein gutes Weinjahr werden, ist immer wieder zu hören. Einer, der es wissen muss, bestätigt die Vorhersage. Der neue Rebensaft verfügt nach seiner Aussage über vorzeigenswerte Öchslegrade. Das Lob kommt von Marco Burg, Juniorchef des gleichnamigen Weingutes in Reil an der Mosel. Er war eigens zum Weinfest ins Bistro an den Tennisplätzen im Kurpark gekommen.

veröffentlicht am 02.11.2007 um 00:00 Uhr

Martin Rinne schneidet den Flammkuchen an. Foto: sig

Burg war aber beileibe nicht der einzige Gast bei der ersten Veranstaltung dieser Art, die Erwin Sengebusch kürzlich ausrichtete. Um Punkt zwölf Uhr zur Eröffnung hielten sich zwar die Besucher auf der Platzanlage noch zurück, aber in der darauf folgenden Stunde füllte sich der Bereich sichtlich. Besonders erfreulich für den Gastgeber: Trotz der herbstlichen Kühle konnte man noch im Freien sitzen, wenn man sich entsprechend gekleidet hatte. Die Sonne lugte durch die hohen Bäume und sorgte für eine Stimmung, die zur Zeit der Weinlese passt. Und diese Zeit ist besonders beliebt bei den Deutschen, denn sowohl am Rhein als auch an der Mosel, an der Nahe und Ahr sind die Zimmer in den Hotels und auf den Weingütern schon lange vorher ausgebucht. "Die ersten Anfragen kommen bereits ein Jahr vorher", verrät Burg. Auf der einen Seite seien es, so Burg, die reizvollen Weinlandschaften mit der herbstlichen Färbung der Gebirgszüge, auf der anderen die immer beliebter werdenden deutschen Weine, die ihre Anziehungskraft nicht verfehlen. Inzwischen werden an der Mosel sogar rote Trauben angebaut und gekeltert. Und auch diese Weine sind konkurrenzfähig, zumal sie meistens weniger schwer und herb ausfallen als Produkte aus Nachbarländern. Sengebusch und Burg hatten gut zu tun, um den Gästen die Vorzüge der Weinlagen zu erläutern und die ausgesuchten Tropfen zu servieren. Um für einen geeigneten "Unterbau" zu sorgen, ließen sich die Besucher des Weinfestes den Elsässer Flammkuchen schmecken, den Martin Rinne frisch aus dem Ofen zauberte.

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