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Gute Nachrichten aus Berlin: 2010 könnte Umbau in Haste beginnen

Den Bahnhof gibt's für einen Euro

Haste (tes). "2010 könnte der Bau beginnen": Mit diesen Worten hat Kreis-Denkmalpfleger Volker Wehmeyer das erstrebte Ziel der Verhandlungen über die etwa 1,7 Millionen Euro teure Sanierung des Haster Bahnhofsgebäudes gegeben. Der Ablaufplan steht, die Verkaufsgespräche mit der DB Netz befinden sich auf der Zielgeraden. Auf Initiative der Interessengemeinschaft Haster Bahnhof hat der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy die Beteiligten an einen Tisch geholt - mit Ausnahme des Investors, der weiterhin anonym bleiben will.

veröffentlicht am 20.11.2008 um 00:00 Uhr

Noch nicht am Ziel, aber eine Menge erreicht: Moderiert vom Bund

Die Rettung des Bahnhofs kommt voran, wenn auch mühsam. "Wir bewegen uns stetig auf unser Ziel zu", berichtete Denkmalpfleger Volker Wehmeyer vom Fortschritt beim Kaufpreis: "Statt eines höheren sechsstelligen Betrags sind wir jetzt bei Null angekommen." Jonas Buchholz, Leiter Produktionsdurchführung Hannover der DB Netz, betonte: "Bei einem Euro ist für uns als Bahn die Schmerzgrenze erreicht." Eine Absage zur geforderten Beteiligung an den Sanierungskosten? Hastes Bürgermeister Sigmar Sandmann hielt dagegen, die Bahn müsse im Falle eines Nichtverkaufs das denkmalgeschützte Gebäude auf eigene Kosten erhalten. "Sie sind verpflichtet, dem Denkmalschutz genüge zu tun", bestätigte Edathy. Die Bahn sei für die Schwammsanierung und das Dach zuständig und könne dieses Geld dem Investor geben oder selber investieren, erklärte Wehmeyer. Joachim Gomolka vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege hofft auf Geld vom Bund: "Wir als Land gehen dabei in die Knie." Eine Anfrage für die Aufnahme ins Sonderprogramm des Bundes (BKM) wurde gestellt. Bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist ein Zuschuss in 2010 denkbar. Zudem sei Unterstützung durch Landkreis und Gemeinde gefragt. Den Anteil Hastes bezifferte Wehmeyer auf etwa 40 000 Euro. "Das Achtfache seit Beginn der Verhandlungen", monierte Sandmann und betonte zugleich: "Aufgeben ist für mich undenkbar." Die Gemeinde werde alles tun, um die Erhaltung des Bahnhofs zu unterstützen.



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