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Gelldorfs Ortsbügermeister blickt auf 2008 / Dorfgemeinschaftshaus leidet unter Feuchtigkeit

Dem Hochwasser endlich auf die Spur kommen

Gelldorf (sig). Nicht anders als Vehlen lebt Gelldorf mit dem Problem, dass ein Stark regen wie zu Pfingsten des Vorjahres dem Dorf erhebliche Probleme bescheren kann. Alles Oberflächenwasser, das in Obernkirchen nicht von der Kanalisation oder von den Vorflutern aufgenommen wird, strömt talwärts. Gelldorfs Ortsbürgermeister Andreas Hofmann und sein Ortsrat wissen das und möchten hier 2008 weiter Abhilfe schaffen.

veröffentlicht am 07.01.2008 um 00:00 Uhr

Andreas Hofmann

Hofmann: "Für uns hat es natürlich Vorrang, nicht immer die Auswirkungen dieser Hochwassersituation bekämpfen zu müssen, sondern endlich auch die genauen Ursachen kennen zu lernen. Bis jetzt ist nur klar, dass die Überflutungen entstehen, weil das Regenwasser nicht ausreichend schnell abfließen kann." Als eine der Möglichkeiten, die Folgen etwas zu mildern, sieht der Ortsbürgermeister das Anlegen eines Auffangbeckens auf der Wiese eines Landwirtes im Bereich zwischen der Bundesstraße 65 und der Dorfstraße an. Aber, wie gesagt, noch wichtiger ist es ihm, genau zu wissen, woher das heranströmende Oberflächenwasser kommt. Dann sind ganz präzise gezielte Gegenmaßnahmen möglich. Erfreut ist das Gemeindeoberhauptüber die Verbesserungen im Bereich der Ortsbeleuchtung. So hat der viel von Fußgängern benutzte Gelldorfer Weg zusätzliche Lampen erhalten. Weitere und vor allem auch lichtstärkere Lampen sind auf der Langen Straße bis zum Verkehrskreisel angebracht worden. "Für uns ist auch wichtig, dass für die neue Beleuchtung nur noch halb so viel Energie benötigt wird", erklärte Hofmann gegenüber unserer Zeitung. Für 2008 wünscht sich der Gelldorfer Ortsrat endlich die Sanierung der westlichen Ringstraße, in der eine neue Gasleitung verlegt worden ist. Die Oberfläche und die Seitenränder zeigen hier Bruchstellen, an denen bei Starkregen auch Wasser stehen bleibt. Hofmann: "Eigentlich hatten wir gehofft,dass diese Arbeiten schon im vergangenen Jahr in Angriff genommen würden." Erhebliche Sorgen bereitet der Gemeinde das Dorfgemeinschaftshaus, das im Bereich des Schießstandes feucht ist. Der Fachbereich III der Stadtverwaltung kennt das Problem und befasst sich damit. Auch der Unterbau des Fußbodens im Saal ist morsch geworden. Hofmann: "Hier steht offensichtlich eine größere Investition bevor. Mit einer solchen Aufgabe ist der Trägerverein natürlich überfordert; wir dürfen ihn damit nicht allein lassen. Dankbar sind wir der Stadt aber schon für die Sanierung der Herrentoiletten und des darüber befindlichen Flachdaches." Der Ortsbürgermeister machte noch deutlich, dass der Ortsrat die Einwohner auch bei den Straßenreinigungskosten durch eine revidierte Fassung dieser Verordnung entlasten möchte. Hofmann: "Wir stehen voll hinter diesem Plan." Vorfreude ließ das Gemeindeoberhaupt erkennen bei dem Gedanken an das Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Obernkirchen und der französischen Stadt La Flèche. Bei den Veranstaltungen zum 40-jährigen Bestehen werde auch Gelldorf gut vertreten sein. Zu guter Letzt gab Andreas Hofmann noch ein Versprechen ab: "Wir werden uns weiterhin nach Kräften für die Maschinenfabrik Bornemann einsetzen. Das vergangene Jahr zeigte uns, dass dieses weltweit agierende Unternehmen seine Marktstellung ausbauen konnte. Deutlich vergrößert wurde inzwischen auch die gesamte Parkplatzzone. Wir würden uns freuen, wenn der Grenzbereich zwischen dem gewerblichen und dem dörflichen Bereich wieder etwas aufgeforstet würde."

Der neue große Bornemann-Parkplatz an der Industriestraße. Fotos
  • Der neue große Bornemann-Parkplatz an der Industriestraße. Fotos: sig


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