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Gymnasiasten stellen neues Konzept zur Wärmedämmung vor

Dem Eisbär auf die Haut geschaut

Stadthagen (kcg). "Der Natur abgeschaut: Vom Eisbären zum Energiesparhaus" ist der Titel einer Ausstellung, mit der sich 19 Achtklässler des Ratsgymnasiums an einem Schülerwettbewerb zum Thema Klimawandel beteiligen. Jetzt präsentierten die Jugendlichen ihr Projekt einem Mitglied der Wettbewerbsjury.

veröffentlicht am 17.04.2008 um 00:00 Uhr

Jurymitglied Hermann Sehy lässt sich von den Gymnasiasten das En

"Unser Thema ist die transparente Wärmedämmung von Häusern, die ein energiesparendes Heizen und einen geringeren CO2-Ausstoß ermöglicht" erklärte Isabelle Kauffeldt. Gemeinsam mit ihren Mitschülern führte die 13-Jährige Juror Hermann Sehy durch die Ausstellung und erläuterte dem Elektroingenieur das Konzept ihres Beitrags für den Wettbewerb "Klimawandel - Was können wir tun?" Unterstützt von Lehrer Dietmar Post haben sich die Jugendlichen während ihres Biologie-Wahlpflichtunterrichts Gedanken gemacht, wie man in Zukunft sparsamer mit natürlichen Rohstoffen umgehen kann. "Wir haben viel recherchiert und eine Exkursion ins Solarenergiezentrum nach Hameln gemacht. Dabei sind wir dann auf diese ganz neue Art der Wärmedämmung ge stoßen", sagte Lennard Barsch. Diese zeichne sich dadurch aus, dass sie das wärmeisolierende Prinzip von Haut und Fell eines Eisbären nachmacht und dadurch Sonnenenergie als Heizwärme nutzbar macht. "Eisbärenhaut ist schwarz, damit sie die Sonnenwärme absorbiert. Das Fell besteht aus hohlen, durchsichtigen Haaren, die einerseits das Licht bis zur Haut leiten und andererseits eine wärmende Luftschicht bilden. Genau so ist auch die Dämmschicht aufgebaut," erklärte der 14-Jährige schließlich aneinem Modell. Sehy, Professor an der Fachhochschule Hannover, zeigte sich vom Fachwissen und dem Engagement der Schüler beeindruckt.



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