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Ortsbrandmeister der Feuerwehr Marienau kritisiert Mängel gegenüber dem Gemeindebürgermeister

Defekter Hydrant und kaputte Türen

Marienau. Gleich zu Beginn des letzten Jahres rückten Brandschützer der Freiwilligen Feuerwehr Marienau zu einem Einsatz aus. Besondere Herausforderung für die anrückenden Einsatzkräfte war der schmale Anfahrtsweg zum Einsatzort, Durch das trotz widriger Umstände koordinierte Anrücken der Einsatzkräfte konnte bei dem Schwelbrand in einem Schornstein Schlimmeres verhindert werden. Mit dieser Schilderung des ersten Einsatzes eröffnete Ortsbrandmeister Dirk Stoffregen seinen Jahresbericht im Dorfgemeinschaftshaus Marienau.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr

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Als Einsatz mit Hindernissen darf auch der Ende März vorherrschend starke Sturm als Verursacher gelten, denn der hatte eine große Birke entwurzelt, die unmittelbar vor die Ausfahrt des zum Einsatz ausrückenden Feuerwehrfahrzeuges gestürzt war. Nur dem fahrerischen Können des eingesetzten Maschinisten war es zu verdanken, dass das voll besetzte Einsatzfahrzeug an dem so entstandenen Engpass vorbei, zur Einsatzstelle kam. Für Einsätze, Übungsdienste und Öffentlichkeitsarbeit wendeten die Marienauer Aktiven 2730 Stunden auf. Dazu gehörten acht Brand- und Hilfeleistungseinsätze und vier Übungsdienste bei der Probensammelstelle. Weiterhin wurden Stunden für die Teilnahme an Freundschaftswettbewerben, Unterstützung bei der Truppmann-Ausbildung zum Thema „Retten und Selbstretten“ und die Überprüfung von 54 Hydranten im Ortsgebiet und dem Ortsteil Voldagsen aufgebracht. An zwei Tagen kamen Freiwillige der Ortsfeuerwehr Marienau zur logistischen Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe in der Linsingen-Kaserne zum Einsatz.

Den ersten Teil der Truppmannausbildung absolvierte Beatrice Gehrke erfolgreich. Im Rahmen der neu aufgestellten Absturzsicherungsgruppe in der Gemeindefeuerwehr Coppenbrügge mit Stützpunkten in den Ortsfeuerwehren Marienau und Diedersen ließen sich bislang vier Marienauer ausbilden. Bei einer Blinden-Sammlung konnten Spenden in Höhe von 700 Euro gesammelt werden.

Kameradschaftspflege stand im Mittelpunkt des 25. Jubiläums der Partnerschaft mit der Freiwilligen Feuerwehr Großwudicke. Ein Bestandteil der zweitägigen Jubiläumsfeier mit den Kameraden aus dem Brandenburgischen war der Besuch des Bergwerkes Osterwald. Seinen Unmut brachte Ortsbrandmeister Stoffregen über die nicht fachgerechte Wiederherstellung zweier Türen zum Ausdruck. Sie waren nach einem Einbruchversuch in das Dorfgemeinschaftshaus beschädigt worden. Auch ein seit Jahren defekter Hydrant sei nach mehrmaliger Mängelanzeige noch nicht repariert worden. Bürgermeister Hans-Ulrich Peschka versprach dem Ortsbrandmeister, diese Mängel beseitigen zu lassen. Die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Stefanie Stoffregen wurde verabschiedet. Zur neuen Stellvertreterin von Jugendfeuerwehrwart Sören Lemke wurde Lara Stahlschmidt ernannt, der dafür von Ortsbürgermeisterin Karin Dröge gedankt wurde. Über ihre Beförderung zur Feuerwehrfrau freute sich Beatrice Gehrke. Gemeindebrandmeister Walter Schnüll gab bekannt, dass der stellvertretende Ortsbrandmeister von Marienau, Bernd Lange, jetzt in Doppelfunktion sein Amt als neuer Kinderfeuerwehrwart angetreten habe. Den Gemeinde-Sicherheitsbeauftragten Thomas Weege beförderte Schnüll zum Hauptlöschmeister und verlieh Klaus Wendt das niedersächsische Ehrenzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft. Für weitere drei Jahre im Amt ernannte Ortsbrandmeister Stoffregen die Gruppenführer Hagen Bruns, Thomas Weege und Hans Heinrich Bormann. Von den wahlberechtigten Aktiven in ihren Ämtern bestätigt bzw. gewählt wurden der Schriftführer Uwe Thielke, der Atemschutzbeauftragte Henning Falke, der Sicherheitsbeauftragte Thomas Weege, der Gerätewart Henning Diekmann mit Stellvertreter Timo Bormann und der Seniorenbeauftragte Willy Mielczarek.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung verkündete Ortsbrandmeister Dirk Stoffregen, dass dies seine letzte Amtszeit sein werde.



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