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"Porsche Konrad" liegt auf Platz 2 bei der BF-Goodrich-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring

Defekt am Gaszug: Dennis Rostek scheidet aus

Motorsport (seb). Der 33-jährige Rintelner Dennis Rostek startet bei den 24 Stunden am Nürburgring Anfang Juni auf einem neuen 997 RSR im Porsche-Team "Konrad Motorsport" aus Verl.

veröffentlicht am 10.05.2007 um 00:00 Uhr

Der brandneue Porsche 997 RSR fiel mit einem Defekt am Gaszug au

Die Teilnehmer waren erstaunt, als das Team von "Konrad Motorsport" zum 3. Lauf der BF-Goodrich-Langstreckenmeisterschaft an der Nürburgring Nordschleife anrückte und der 56-jährige Teamchef Franz Konrad einen brandneuen Porsche 997 RSR auslud. Dieses Fahrzeug ist ein Rennwagen, den Porsche in einer Kleinserie speziell für Langstreckenrennen entwickelt hatte. Nur drei der bisher 30 produzierten Autos sind in der Hand von deutschen Teams. Am Freitag nutzte man den Test, um das Fahrzeug auf die Nordschleife abzustimmen. Getriebe und Fahrwerk mussten an die Gegebenheiten der einzigartigen Nordschleife angepasst werden. In der Nacht zum Samstag wurden dann viele Komponenten geändert, um am Samstag pünktlich um 8.30 Uhr ins Training zum 3. Lauf zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft zu starten. Vor 45 000 Zuschauern zeigte der Porsche sein Potential. Mit Startplatz 7 von 218 Teilnehmern war Franz Konrad im Kommandostand der Porsche Box zufrieden. Wolfgang Kaufmann begann mit dem Startturn zum auf vier Stunden angesetzten Rennen. Kaufmann fuhr einen tadellosen Neun-Runden-Turnüber die legendäre 24 Kilometer lange Nürburgring Nordschleife und übergab an vierter Position das Fahrzeug an Dennis Rostek. Der Rintelner konnte dann innerhalb von vier Runden das Fahrzeug auf Platz zwei nach vorne fahren. Dann verhinderte jedoch ein Defekt am Gaszug den Triumph der neu gegründeten Fahrerpaarung Kaufmann/Rostek. Das Team "Konrad Motorsport" geht mit der Fahrerpaarung Kaufmann/Rostek vom 6. bis 10. Juni in der Eifel zur größten Rennsportveranstaltung des Jahres in Deutschland an den Start. "Dennis und Wolfgang haben einen guten Job gemacht und dürfen uns jetzt nicht zurücklehnen, sondern müssen gemeinsam hart an der Performance des Autos weiterarbeiten", waren die Worte des Teamchefs. Zur weiteren Vorbereitung auf den Eifelklassiker werden noch Reifentests gefahren. Das Team nutzt auch den vierten Lauf zur deutschen Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring, um den Porsche 997 RSR auf das Rennen zwei Mal um die Uhr vorzubereiten. "Ich kann nur sagen, ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich die Chance bekommen habe, mit diesem Rennauto und diesem erfahrenen Team fahren zu dürfen", gab Dennis Rostek nach dem Rennen zu Protokoll.

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  • Der Rintelner Dennis Rostek (r.) bildet mit Wolfgang Kaufmann ein vielversprechendes Renn-Team.


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