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Sieker-Schützlinge empfangen das Spitzenteam HSC/BW Tündern

David gegen Goliath beim TSV Eintracht Exten

Bezirksliga (jö). Extens Trainer Wilhelm Sieker warüber das 0:5 seiner Elf in Barsinghausen entsetzt. "Eine katastrophale Leistung", schimpfte er, "wir gewannen keine Zweikämpfe, weil wir ihnen konsequent aus dem Wege gingen. Von den Gegenspielern waren wir mindestens fünf Meter entfernt. Ich hätte nicht geglaubt, dass eine so schlechte Leistung noch möglich ist."

veröffentlicht am 30.03.2007 um 00:00 Uhr

Die drei Disziplinlosigkeiten und Ampelkarten machten den Ausflug insgesamt zu einemÄrgernis. Exten geriet mit der Niederlage in akute Abstiegsgefahr und hat in dieser ernsten Situation ausgerechnet den HSC/BW Tündern zu Gast, der nach Expertenmeinung den mit Abstand edelsten Fußball der Liga spielt. Am Sonntag treffen zwei ungleiche Gegner aufeinander: Während die Hamelner über eine riesige Auswahl gut ausgebildeter Spieler verfügen und mit ihrem Nachwuchs auf hohem Niveau spielen, versucht Aufsteiger Exten mit Hausmitteln durchzukommen. Tündern gewann am Dienstag das lang erwartete Spitzenspiel gegen Tabellenführer Pyrmont. "Ein Punkt wäre eine Sensation", meint Wilhelm Sieker, "aber dafür muss diesmal unsere Einstellung hundertprozentig stimmen." In der Defensivabteilung des TSV verstärken sich die Personalprobleme: Rüdiger Bode fällt längerfristiger aus und auch Alexander Schwabauer wird mit seiner Knieverletzung ebenfalls für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Philipp Wolter musste in Barsinghausen nach seiner Einwechselung wieder raus.

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