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Ein Leserbrief von veröffentlicht am 31.07.2020 um 21:25 Uhr

Hagia Sophia wurde als Kathedrale errichtet

Das wird den orthodoxen Griechen nicht gefallen

Hat er es doch wahr gemacht? Am 9. Juli 2020 verkündete das oberste Gericht der Türkei, dass die „Hagia Sophia“ von einem seit 1934 bestehenden Museum mit Weltkulturerbe-Titel in eine gemeine Moschee umgewandelt werden soll.

Zu: „Eine Kirche soll Erdogans Macht retten“, vom 27. Mai


Bereits am 10. Juli 2020 soll hier ein Imam seine Tätigkeit aufnehmen. Dies wird den orthodoxen Griechen und Russen gar nicht gefallen. Im 6. Jahrhundert nach Christus in Konstantinopel als orthodoxe Kathedrale gebaut, fiel sie 1453 in die Hände der Osmanen. Der Feldherr Mohamat hatte bei der Erstürmung der „Hagia Sophia“ die sich in dem Gebäude verschanzten 3000 Christen abschlachten lassen. Bis heute trägt er den heroischen Namen „Mohamat Fatih“ (= Mohamat der Eroberer). Auch die islamische Ditib-Gemeinde in Hameln trägt den Namen „Fatih“. Ein Schelm, der dabei Böses denkt ...

Als in Köln eine Moschee gebaut werden sollte, fragten Journalisten den Erzbischof von Köln, was er denn davon hielte. „Wenn die Christen in der Türkei in Tyros (Anatolien) zu Ehren des Heiligen Nicolaus eine Kirche errichten dürfen, habe ich keine Einwände“. Als diese Nachricht Tyros erreichte, war die gesamte Umgebung in hellem Aufruhr. Symbolisch wurden Kirchenmodelle aus Pappmaschee und deutsche Fahnen verbrannt. In Tyros entstand keine Kirche – in Köln jedoch eine prunkvolle Moschee. Gerade hat das Land Hessen den Vertrag mit der Ditib aufgekündigt – unüberbrückbare Differenzen! Was soll man denken, wenn die Integrationsbeauftragte der Stadt Hameln im Vorstand der „Fatih“ in Hameln ist? Und nun soll auch noch in Hessisch Oldendorf eine Moschee für 800 000 Euro gebaut werden. Da es sich hier auch um eine Erdogan-treue Ditib handelt, wäre doch auch hier der Name „Fatih“ (Eroberer) angebracht!