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Um den Unterhalt für das Dorfgemeinschaftshaus kümmern sich Vereine und die Kulturgemeinschaft / Diesmal ging die Rechnung nicht auf

Das Wetter spielte nicht mit beim 3. Osterwalder Bergfest

Osterwald (gök). Jeder Hausbesitzer weiß, dass die Energiekosten wahrscheinlich nicht mehr sinken, sondern eher steigen. Auch die Kulturgemeinschaft Osterwald ist sich dieser Problematik bewusst und versucht über verschiedene Aktivitäten, die laufenden Kosten für das Dorfgemeinschaftshaus abzudecken.

veröffentlicht am 18.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 04:41 Uhr

Jedes Jahr kommen rund 6000 Euro an Kosten auf die Osterwalder zu, die hauptsächlich von den Vereinen getragen werden. Noch vor einigen Jahren veranstalteten die Osterwalder das Lichterfest, was jedoch zum Schluss kaum noch Überschüsse bei gleichzeitig hohem Aufwand abwarf. „Nach dem wir das Lichterfest sterben ließen, wollten wir etwas anderes schaffen.“ Ganz nach der Tradition eines alten Bergmannsortes schuf man als Ausgleich das Bergfest, welches alle zwei Jahre am Dorfgemeinschaftshaus stattfindet. Lediglich wegen der 425-Jahr-Feier wurde eine Ausnahme gemacht.

Nun schon zum dritten Mal fand das Bergfest in Osterwald statt. Doch dieses Mal blieb der erhoffte Besucheransturm aus. Zwar kamen viele Osterwalder solidarisch trotzdem zu dem Fest, doch die meisten verweilten nicht lange dort. Denn Petrus meinte es dieses Jahr nicht gut und öffnete seine Pforten sehr häufig.

Das Fest begann in den oberen Räumen mit einem Gottesdienst, an dem viele Osterwalder Bürger teilnahmen. Danach unterhielten die musikalischen Vereine des Ortes die zu Beginn tapfer durchhaltenden Zuschauer auch bei Regenwetter. Erfreulich stellte Wolfgang Döbler und Ortsbürgermeister Torsten Hofer trotzdem fest, dass sich an dem Fest neben den musikalischen Vereinen wieder viele Vereine aus dem Ort beteiligten. So waren vor allem die DLRG, der Heimatverein, der Schützenverein und der Motorsportclub bei der Besetzung der Stände unterstützend tätig. Die Osterwalder bleiben aber Optimisten und zeigen sich zuversichtlich, dass bei den nächsten Bergfesten wieder mehr Besucher auch aus den Nachbarorten kommen, damit die laufenden Kosten zum Unterhalt des Dorfgemeinschaftshauses auch in den nächsten Jahren gewuppt werden können. Reduziert werden könnten die Kosten für den Betrieb des Dorfgemeinschaftshauses wahrscheinlich deutlich durch eine energetische Sanierung. Nachdem vor kurzem aber erst das Dach saniert wurde, rechnet Wolfgang Döbler in nächster Zeit auch aufgrund der schlechten Kassenlage eher nicht mit finanziellen Investitionen durch die Gemeinde.



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